Stahl-Aktionstag: Produktion bei Thyssenkrupp gestoppt

Dumpingpreise für chinesischen Stahl und höhere Kosten durch das Klima machen der Stahlbranche zu schaffen. Am Montatg demonstrieren deshalb tausende Arbeiter bei dem größten deutschen Stahlkonzern Thyssenkrupp.
| dpa/az
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Dumpingpreise für chinesischen Stahl und drohende höhere Kosten durch Klima- und Energieauflagen machen der Branche zu schaffen. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv
dpa Dumpingpreise für chinesischen Stahl und drohende höhere Kosten durch Klima- und Energieauflagen machen der Branche zu schaffen. Foto: Sebastian Gollnow/Archiv

Duisburg - Vor dem Start einer Kundgebung vor den Toren des größten deutschen Stahlkonzerns Thyssenkrupp haben die Beschäftigten am Morgen die Produktion gestoppt. Es sind nur noch Notbelegschaften im Einsatz.

Zu einer am Nachmittag geplanten Kundgebung vor dem Werkstor erwartet die IG Metall mehr als 10.000 Teilnehmer. Neben IG Metall-Chef Jörg Hofmann werden unter anderem Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) und NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zu den Demonstranten sprechen.

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Eine Traditionsbranche in der Krise

 

Weitere Kundgebungen sind im Saarland und in Berlin geplant. Hintergrund der Aktionen sind eine Krise der Traditionsbranche durch Dumpingpreise für Stahl-Einfuhren aus China und drohende höhere Kosten durch Klima- und Energieauflagen in Europa.

Bereits im Februar hatten Tausende Stahlarbeiter und Manager in Brüssel bei der EU protestiert.

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