Scharfe Kritik an Tankstellen: Verfrühte Preiserhöhungen

Der Konflikt im Nahen Osten lässt Spritpreise steigen. Aktuell noch zu Unrecht, meinen die SPD-Seeheimer.
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Die SPD-Seeheimer werfen Tankstellen vor, ihre Preise unbegründet zu erhöhen.
Die SPD-Seeheimer werfen Tankstellen vor, ihre Preise unbegründet zu erhöhen. © Peter Kneffel/dpa/dpa-tmn
Berlin

Aus der SPD kommt scharfe Kritik an Tankstellenbetreibern, die wegen des Iran-Kriegs die Spritpreise erhöht haben. "Was wir an vielen Tanksäulen in unserem Land erleben, ist schlicht und ergreifend Abzocke!", sagte der Sprecher der realpolitisch orientierten SPD-Seeheimer, Esra Limbacher. Benzin und Diesel, die jetzt verkauft würden, seien überwiegend zu deutlich niedrigeren Rohölpreisen eingekauft worden. Einfach in Erwartung steigender Preise schon jetzt Aufschläge zu verlangen, sei nicht akzeptabel. 

Zwischen Rohölmarkt und Zapfsäule lägen normalerweise mehrere Wochen Verzögerung, betonte Limbacher. "Es ist inakzeptabel, wenn geopolitische Unsicherheiten als Vorwand für überzogene Margen genutzt werden." Wer steigende Weltmarktpreise sofort weitergebe, müsse das auch mit sinkenden Preisen tun.

Hinweis: Diese Meldung ist Teil eines automatisierten Angebots der nach strengen journalistischen Regeln arbeitenden Deutschen Presse-Agentur (dpa). Sie wird von der AZ-Onlineredaktion nicht bearbeitet oder geprüft. Fragen und Hinweise bitte an feedback@az-muenchen.de

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