Reiche will Kriseninstrument für Gasversorgung einführen

Kommt eine strategische Gasreserve nach österreichischem Vorbild? Noch hat sich Ministerin Reiche nicht dafür entschieden. Aber sie plant eine besondere Absicherung für den Krisenfall.
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Ist Deutschland gut genug auf einen Gas-Krisenfall vorbereitet? (Symbolbild)
Ist Deutschland gut genug auf einen Gas-Krisenfall vorbereitet? (Symbolbild) © Jean-Francois Badias/AP/dpa
Düsseldorf

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die Gasversorgung in Deutschland für den Fall außergewöhnlicher Krisen absichern. "Wir wollen ein Kriseninstrument für den Winter 2027 einführen", sagte Reiche dem "Handelsblatt".

"Wir prüfen sehr genau, welches das geeignete Kriseninstrument ist", sagte Reiche auf die Frage, ob sie eine strategische Gasreserve nach dem Vorbild Österreichs für die beste Option halte.

Man dürfe jedoch das Marktgeschehen nicht mit außergewöhnlichen Krisen vermischen, die etwa durch Sabotageakte ausgelöst werden könnten. "Die Vermischung beider Fälle wird leider gerade von einigen Stimmen bewusst in Kauf genommen", sagte Reiche. Zuletzt gab es Diskussionen darüber, ob die Gasspeicher in Deutschland für den Winter ausreichend gefüllt sind.

Reiche sagte der Zeitung, für den kommenden Winter gebe es genügend Einbuchungen in die Speicher, außerdem sei die Versorgung über unterschiedliche Lieferwege abgesichert.

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