Münchner Modelabel: Bogner streicht über Viertel der Stellen

Das angeschlagene Münchner Modelabel Bogner ist weiter auf Sparkurs. 150 Stellen werden abgebaut. Die Firmenzentrale steht zum Verkauf.
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Fahnen und Logo der Willy Bogner GmbH vor dem Unternehmenssitz in München: Das Unternehmen hat weitere Einsparungen angekündigt.
imago images/Michael Westermann Fahnen und Logo der Willy Bogner GmbH vor dem Unternehmenssitz in München: Das Unternehmen hat weitere Einsparungen angekündigt.

München - Das Modelabel Bogner ist auf einem strikten Sanierungskurs. In den kommenden zwei Jahren sollen 150 der rund 800 Mitarbeiter abgebaut werden, so Finanzchefin Gerrit Schneider im "manager magazin". Auch die Firmenzentrale in Berg am Laim will sie verkaufen.

Der kriselnde Sportmodehersteller braucht Geld aus dem Immobilienverkauf, um Schulden abzubauen. Der von Eigentümer Willy Bogner bestellte Treuhänder Arndt Geiwitz fordert, dass das "hoch, aber nicht überschuldete" Unternehmen innerhalb von 24 Monaten eine "gesunde Bilanzrelation" erreichen muss.

Im vergangenen Jahr stand Bogner ebenfalls in den Schlagzeilen. Das Traditionsunternehmen wurde beschuldigt, Steuern in Höhe von gut einer Million Euro nicht bezahlt zu haben.

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