Minister Zeil: EADS-Standorte in Bayern müssen bleiben

Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) hat Bedingungen für eine Fusion des Luftfahrtkonzerns EADS mit dem britischen Rüstungsriesen BAE Systems gestellt: Bayerische Standorte müssen erhalten bleiben.
| dpa
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München –  Eine Zustimmung zu dem Plan sei nur möglich, wenn die bayerischen Standorte der EADS-Töchter in Ottobrunn, Manching, Donauwörth, Unterschleißheim und Schrobenhausen gestärkt aus dem Zusammenschluss hervorgingen. Dafür seien belastbare Garantien und Zusagen nötig, teilte Zeil am Mittwoch in München mit.

Nach Einschätzung des Ministers könnten sich EADS und BAE Systems im globalen Wettbewerb besser behaupten, wenn sie die Stärken der jeweiligen Standorte nutzen. Die Verteidigungssparten der möglichen Fusionspartner seien stark auf Forschung und Entwicklung angewiesen. Bayern könne seine Stärke in diesem Bereich voll einbringen.

Zugleich forderte der Minister alle Beteiligten zu Gesprächen im Sinne der betroffenen Unternehmen und ihrer Arbeitnehmer auf: „Eine Fusion zwischen EADS und BAE Systems wirkt sich auch auf die vielen bayerischen Zulieferfirmen aus. Nicht nur in diesem Bereich sind noch viele Fragen zu klären“.

Der deutsch-französische EADS-Konzern hat bisher zwei Verwaltungssitze: einen in Paris und einen in München. Es gibt aber Überlegungen, das Entscheidungszentrum im französischen Toulouse zu bündeln, wo die wichtigste Tochter Airbus bereits ihren Sitz hat.

 

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