Lufthansa-Jobgipfel: Piloten zaudern noch

Bei der Lufthansa soll ein Spitzentreffen mit allen drei Gewerkschaften den Weg aus dem Dauerstreik weisen. Doch die sind sich untereinander alles andere als einig.
| dpa
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Ein Jobgipfel soll helfen, den Streit zwischen Management und Gewerkschaften zu lösen.
dpa Ein Jobgipfel soll helfen, den Streit zwischen Management und Gewerkschaften zu lösen.

Frankfurt/M. - Bei der streikgeplagten Lufthansa soll heute ein Jobgipfel dazu beitragen, den Dauerstreit zwischen Management und Gewerkschaften zu lösen. Lufthansa hat auf Anregung der Gewerkschaften dazu geladen, wobei bis zuletzt noch nicht klar war, ob die Piloten tatsächlich teilnehmen.

Ihre Gewerkschaft Vereinigung Cockpit hatte Bedenken geäußert, dass ihre Teilnahme als erneute illegale Einmischung in unternehmerische Belange des Konzerns bewertet werden könne.

 

Jobgipfel keine Ersatz für Tarifverhandlungen

 

Der Gipfel soll Lufthansa zufolge keine Tarifverhandlungen ersetzen. Vor dem Hintergrund des von Lufthansa-Chef Carsten Spohr gestarteten Konzernumbaus mit einer großen Billigtochter Eurowings soll es um künftige Jobperspektiven in dem Luftverkehrskonzern gehen.

An dem Gipfel im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung soll seitens des Unternehmens der gesamte Vorstand teilnehmen.

Lesen Sie hier: Für Bodenpersonal: Tarif-Einigung zwischen Lufthansa und Verdi

In der wichtigen Frage der Betriebsrenten hat Lufthansa am vergangenen Wochenende einen Pilotabschluss mit der Gewerkschaft Verdi für das Bodenpersonal erreicht. Die DGB-Gewerkschaft hat unter anderem eine Schlechterstellung neuer Kollegen sowie Eigenbeiträge bei den Bestandsmitarbeitern akzeptiert.

Der Kompromiss hat bei der Kabinengewerkschaft Ufo für Verstimmung gesorgt, die diese beiden Punkte für ihre Mitglieder bislang explizit ablehnt.

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