Kreise: NordLB verkauft Schiffskredite an Investor Cerberus

Die angeschlagene NordLB verkauft ein milliardenschweres Paket fauler Schiffskredite an einen Finanzinvestor.
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Bis zum Jahresende will die NordLB ihr Problemportfolio mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Euro abgebaut haben.
Julian Stratenschulte/dpa Bis zum Jahresende will die NordLB ihr Problemportfolio mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Euro abgebaut haben.

Hannover - Die angeschlagene NordLB verkauft ein milliardenschweres Paket fauler Schiffskredite an einen Finanzinvestor.

Dabei handele es sich um den Investor Cerberus, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus gut informierten Kreisen. Die Landesbank hatte am Samstag beschlossen, problematische Altbestände von rund 2,7 Milliarden Euro zu verkaufen. Dabei gehe es um 263 Schiffe.

Bis zum Jahresende will die NordLB ihr Problemportfolio mit einem Gesamtvolumen von 7,3 Milliarden Euro abgebaut haben. Darüber hinaus kündigte die Bank eine zusätzliche Risikovorsorge wegen fauler Kredite an - dies werde zu einem Verlust von 2,7 Milliarden Euro für 2018 führen.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hatte am Freitag Verhandlungen seiner Landesregierung mit den Sparkassen über eine Auffanglösung für die NordLB bekanntgegeben.

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