Industrie und Politik beraten europäische Rohstoffversorgung

Europa soll weniger abhängig von Rohstoffimporten werden. Vorschläge soll nun eine Expertengruppe aus Industrievertretern und Politik erarbeiten.
dpa |
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Europa soll nach dem Willen der EU-Kommission weniger abhängig von Rohstoffimporten werden. Vorschläge soll eine Expertengruppe aus Industrievertretern und Politik erarbeiten.

Brüssel - Die Mitglieder einer Expertengruppe trafen sich am Dienstag in Brüssel unter dem Vorsitz von EU-Industriekommissar Antonio Tajani zum ersten Mal.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) befürwortete den Vorstoß: "Ich begrüße ausdrücklich die Initiative der Europäischen Kommission", sagte der Minister. Auch in Verhandlungen über Freihandelsabkommen müsse die Versorgung Europas mit Rohstoffen eine Rolle spielen.

Die europäische Industrie leidet nach Angaben der EU-Kommission an Engpässen bei der Versorgung mit wichtigen Rohstoffen. So seien die Preise für bestimmte seltene Erden zwischen 2010 und 2011 auf ein Vielfaches gestiegen. Der gesamte Bedarf der europäischen Industrie zum Beispiel an Platinum, Kobalt, seltenen Erden oder Naturgummi werde derzeit importiert. Viele Stoffe kämen aus China, dem Kongo, Südafrika oder Brasilien.

Die EU-Kommission schlägt deshalb unter anderem vor, die Forschung an diesen Rohstoffen zu stärken, die Wiederverwertung zu verbessern und Müll zu vermeiden. Konkretere Vorschläge soll die Expertengruppe im Juli vorlegen.

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