Stefan Raab: Falsche Selbstmord-Meldung auf Facebook

"Wieso bringt man sich um? RIP" – mit diesen Worten wird derzeit ein Facebook-Post massenhaft verbreitet, der angeblich zu einer Nachricht über den Selbstmord von TV-Moderator Stefan Raab führt. Der ist jedoch wohlauf – sein Name wird von Internet-Betrügern missbraucht.
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Dreiste Lüge: Die Facebook-Meldung über Stefan Raabs Tod ist ein Fake.
mimikama.at Dreiste Lüge: Die Facebook-Meldung über Stefan Raabs Tod ist ein Fake.

Köln – Abseits von seinen Shows bei ProSieben mied Stefan Raab seit jeher die Öffentlichkeit. Seit dem Ende seiner TV-Karriere Ende 2015 ist der beliebte Moderator und Entertainer daher nahezu komplett aus den Medien verschwunden. Diese Tatsache nutzen nun offenbar Betrüger aus, um leichtgläubige Internetnutzer in eine Falle zu locken.

Ein Facebook-Posting verlinkt augenscheinlich auf einen Artikel bei ProSieben.de, der offiziellen Seite von Raabs ehemaligem Haussender. Tatsächlich ist diese Angabe jedoch genauso unwahr wie der begleitende Text, in dem es heißt: "++SELBSTMORD++ Stefan Raab wurde der Stress zuviel" Und weiter: "Im Alter von 49 Jahren, wurde Stefan Raab heute um 23:29 tot in seinem Garten aufgefunden, bislang hat sich noch kein Familienmitglied offiziell geäußert…"

Zumindest für den letzten Nebensatz gibt es eine gute Erklärung: Stefan Raab ist nämlich gar nicht tot! Der Kölner hat nicht Selbstmord begangen.

Lesen Sie auch: Thomas Diethart - Aufgeschürfter Facebook-Gruß nach Horrorsturz

Wer auf den Artikel klickt, landet dementsprechend auch nicht auf der Homepage von ProSieben, sondern auf einer völlig anderen Website. Dort wird dem Nutzer dann mitgeteilt, dass er ein iPhone 6S, eine PlayStation 4 oder ein MacBook Air gewonnen habe. Um den Gewinn zu erhalten, müsse man lediglich noch ein Formular ausfüllen.

In dem Formular werden dann nicht nur persönliche Daten abgefragt, sondern es wird auch gleich noch die Erlaubnis abgeholt, den Nutzer mit massenhaft Werbung zuzuschütten: "Ja, ich bin damit einverstanden, dass eine Auswahl der in der Sponsorenliste aufgeführten Firmen mich postalisch, telefonisch oder per E-Mail oder SMS über Angebote aus ihrem jeweiligen Geschäftsbereich informiert."

Das versprochene Geschenk gibt es natürlich nicht. Am Ende steht man mit leeren Händen da und hat zusätzlich noch seine Kontaktdaten an Spammer weitergegeben. Übrigens: Dieselbe Masche wurde zuvor unter anderem schon mit gefälschten Todesmeldungen zu Leonardo DiCaprio und Charlie Sheen durchgeführt.

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