Onlinedienste: Pistorius wünscht Pflicht zur Identifizierung

Urheber könnten auf diesem Weg womöglich von strafbaren Kommentaren und anderen Einträgen schneller und eindeutiger als bisher ermittelt werden.
| dpa
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Er wünscht sich die Pflicht zur Identifizierung, doch von der Forderung, dass Beiträge im Internet nur noch unter Klarnamen möglich sein sollten, hält Pistorius nichts.
Julian Stratenschulte/dpa/dpa Er wünscht sich die Pflicht zur Identifizierung, doch von der Forderung, dass Beiträge im Internet nur noch unter Klarnamen möglich sein sollten, hält Pistorius nichts.

Hannover - Angesichts zunehmender Bedrohungen im Internet wünscht sich Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) für soziale Netzwerke eine Verpflichtung, ihre Nutzer zu identifizieren.

Dies stellt er sich so vor, "wie es etwa auch beim Kauf von Prepaidkarten für Mobiltelefone vorgeschrieben ist", wie er der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" (HAZ) sagte.

Er begrüße es, wenn das Bundesjustizministerium die Anbieter verpflichte, bestimmte strafbare Inhalte an die Behörden zu melden. "Wir wollen aber noch einen Schritt weiter gehen." Von der Forderung, dass Beiträge im Internet nur noch unter Klarnamen möglich sein sollten, hält Pistorius hingegen nichts. Er ist der Koordinator der SPD-Innenminister.

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