Wendiger Einkaufsflitzer

Der kleine Suzuki Celerio punktet ausführlichen AZ-Test mit relativ viel Platz für Passagiere und Gepäck und einem erfreulich niedrigen Verbrauch.
| Rudolf Huber
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Das Interieur des Celerio: Passt alles und liegt gut zur Hand, die Materialien sind zweckmäßig und ordentlich verarbeitet.
Rudolf Huber 2 Das Interieur des Celerio: Passt alles und liegt gut zur Hand, die Materialien sind zweckmäßig und ordentlich verarbeitet.
In der Heckansicht ist zu erkennen, dass der kleine Suzuki Celerio hoch und schmal baut.
Rudolf Huber 2 In der Heckansicht ist zu erkennen, dass der kleine Suzuki Celerio hoch und schmal baut.

München - Die ganz Kleinen boomen, ein Hersteller nach dem andern positioniert sich in diesem Segment des VW Up oder des Opel Karl. Suzuki hat den Celerio ins Rennen geschickt. Der eher unauffällig und recht konservativ gestylte Fünftürer zeigte im AZ-Test zwei Besonderheiten: viel Platz und wenig Verbrauch.

Sitzprobe mit vier erwachsenen Passagieren: Alle sind ordentlich untergebracht, der langhaxerte Fahrer muss seinen Sitz nicht nach vorne schieben, auch über den Köpfen ist noch Luft. Dieses Testkriterium hat der kleine Suzuki bestanden, vor allem, weil der Kofferraum mit einem Volumen von 254 Litern ebenfalls recht geräumig ausgefallen ist.

Jetzt das Thema Verbrauch. Der teurere und aufwendigere der beiden je 68 PS starken Einliter-Dreizylinder mit dem Beinamen Eco+ wurde auf dem Prüfstand mit 3,6 Litern gemessen. Im Alltagstest über Hunderte Kilometer im kombinierten Verkehr (Stadt/Land/Autobahn) kamen 4,7 Liter zusammen. Ein sehr ordentlicher Wert, vor allem, weil das Fahren durchaus Spaß macht: Der kleine Benziner schnurrt munter dahin, lässt sich schaltfaul bewegen und schafft auf der Autobahn immerhin 155 km/h.

Schon klar: Der Celerio ist wegen der sehr soft abgestimmten Servolenkung, des kleinen Wendekreises (9,4 Meter) und der nur nur 3,6 Meter Außenlänge in der Stadt besser aufgehoben. Dazu passen auch die leicht erhöhte Sitzposition auf dem höhenverstellbaren Fahrersitz und die großen Fensterflächen, die eine gute Rundumsicht ermöglichen. Dass Assistenzsysteme und Vernetzung in diesem Segment keine herausragende Rolle spielen, wird die preisbewussten Celerio-Interessenten nicht stören. Die Bedienung ist jedenfalls absolut selbsterklärend, die Innenraum-Materialien sind nicht wirklich hochwertig, aber anständig verarbeitet.

Weil es den Eco+-Motor erst ab der mittleren der drei angebotenen Ausstattungsstufen namens Club gibt, muss man für den getesteten kleinen Japaner mindestens 11 990 Euro ausgeben. Dafür gibt es aber unter anderem Klimaanlage, MP3-fähiges Audiosystem, USB-Anschluss, Bluetooth-Freisprecheinrichtung, Vorhang-Airbags vorn und hinten und eine Zentralverriegelung mit Fernbedienung serienmäßig.

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