So irre sind die Flitzer der Tokio Motor Show 2015

Auf der Motorshow in Tokio geben die sonst so konservativen japanischen Automobilhersteller die kunterbunten Paradiesvögel - und manche Europäer machen munter mit. Neuheiten für die Serie werden angesichts all der Zukunftsträume zur Nebensache.
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Die Impreza-Studie von Subaru ist 4,40 Meter lang und nach europäischem Vorbild als Fünftürer mit schrägem Heck gezeichnet.
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Tokio - Auf den ersten Blick ist der Teatro for Dayz auf dem Nissan-Stand ein Kei-Car wie jedes andere: ein winziger Kastenwagen, wie er in Tokio zu Hunderttausenden auf den Straßen fährt. Doch wenn sich die außen angeschlagenen Türen der Studie wie Scheunentore öffnen, schaut man in eine Kabine so bunt wie eine japanische Spielhölle: Ein rundes Dutzend Beamer projizieren - je nach Lust und Laune des Fahrers - Fotos und Videos auf Sitze und Konsolen. So etwas kommt an bei den Besuchern der Motorshow in Tokio (Publikumstage 30.10. bis 8.11.).

Bei Toyota drehen sich der Westentaschen-Bolide S-FR, ein chromglänzender Kikai im Hotrod-Design oder der FCV-Plus als Kleinwagen mit Brennstoffzelle im Rampenlicht. Ein auf Karosserieumbauten spezialisierter Toyota-Ableger verwandelt einen konservativen Van wie den Alphard in einen Hochgeschwindigkeitszug für die Straße - zumindest von vorne sieht der Hercule mit seinem martialischen Grill aus wie ein Shinkansen ohne Schienen.

Zwei Ausnahmen unter den Japan-Studien: Der Mazda RX-Vision ist ein Männer-Spielzeug und soll Lust machen auf einen Wankelmotor-Sportwagen auf Porsche-Niveau.

Nicht ganz so verspielt wie die Japaner sind die Europäer: Nur Mercedes lässt sich darauf ein und zeigt die Studie Konzept Tokyo. Innen eine Luxuslounge mit Hightech-Projektionen und selbst lernendem Infotainment-System, blitzt und blinkt das 4,80 Meter lange Showcar mit beleuchteten 26-Zoll-Felgen und LED-Installationen wie eine Discokugel auf Rädern. Auf Wunsch bewegt sich die von einer Brennstoffzelle angetriebene Studie auch autonom, teilt Mercedes mit.

Dann gibt es noch die Weltpremieren, die bald von der Bühne auf die Straße rollen: Etwa den neuen Lexus LS oder den überraschend europäischen Subaru Impreza Fünftürer. Und während man auf das neue Mini Cabrio und die 368 kW/500 PS starke Sonderserie BMW M4 GTS noch bis zum Frühjahr warten muss, kann man die Tokio-Premieren Porsche Macan GTS mit einem um 15 kW/20 PS auf 265 kW/360 PS angehobenen V6-Benziner und die Turbo-Updates für die Allrad-Versionen des Porsche 911 laut Hersteller schon bestellen.

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