Porsche Panamera: Länger und hybridisiert
Bei Porsche wächst die Panamera-Familie: Ein halbes Jahr nach dem Debüt der zweiten Fahrzeug-Generation bringt der Hersteller den Wagen im April auch als Langversion Executive sowie als Plug-in-Hybrid zu den Händlern. Der für alle Motorvarianten erhältliche Executive – 4 E-Hybrid Executive (340 kW/462 PS), 4S Executive (324 kW/440 PS) und Turbo Executive (404 kW/550 PS) – bietet für einen Aufpreis von gut 9.000 Euro 15 Zentimeter mehr Radstand und entsprechend mehr Beinfreiheit in erster Linie für die Fondpassagiere.
Außerdem hat Porsche für die 5,20 Meter lange Modellvariante die Liste der Serien- und Sonderausstattungen quantitativ und qualitativ erweitert. Die Luftfederung, das Panoramadach und die Sitzheizung im Fond sind jetzt Standard.
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Optional können alle Executive-Modelle mit einer neu entwickelten großen Fond-Mittelkonsole geordert werden – marktspezifisch auf Wunsch inklusive zweier integrierter Klapptische sowie einer induktiven Antennenanbindung für ein weiteres Smartphone.
Außerdem offeriert Porsche ein Rear-Seat-Entertainment mit in die Vordersitzlehnen integrierten und abnehmbaren 10,1-Zoll-Displays. Sie können außerhalb des Fahrzeugs als Tablets genutzt werden.
Ebenfalls neu ins Programm kommt der mindestens 107.553 Euro teure Panamera 4 E-Hybrid. Hier kombiniert Porsche einen nagelneuen 2,9 Liter großen V6-Turbo-Benziner mit 243 kW/330 PS mit einem 100 kW/136 PS starken Elektromotor und einer Lithium-Ionen-Batterie mit einer Kapazität von 14,1 kWh. Das soll bis zu 50 Kilometer Fahrt im elektrischen Betrieb ermöglichen und den Normverbrauch auf 2,5 Liter (CO2-Ausstoß 56 g/km) drücken – wobei dieser Wert ausschließlich theoretischer Natur ist.
Während der Elektromotor Tempo 140 km/h schafft, erreicht der Panamera mit vereinten Kräften den Speed von 278 km/h und beschleunigt binnen 4,6 Sekunden aus dem Stand heraus auf Tempo 100.
Ein GTS und ein opulenter Turbo S sollen ebenso noch kommen wie der Panamera im Stil der Studie Sport Turismo als Kombi.