Porsche lässt den Turbo los

Die neuen Modelle starten im Januar, bringen es auf 540 und 580 PS und sprinten in 3,0 und 2,9 Sekunden auf 100. Zu haben sind sie ab 174 669 Euro
| Rudolf Huber
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Das Infotainment-System mit Online-Navigation ist jetzt standardmäßig in jeden Porsche 911 Turbo eingebaut.
Porsche Das Infotainment-System mit Online-Navigation ist jetzt standardmäßig in jeden Porsche 911 Turbo eingebaut.

Die neuen Modelle starten im Januar, bringen es auf 540 und 580 PS und sprinten in 3,0 und 2,9 Sekunden auf 100. Zu haben sind sie ab 174 669 Euro.

München - Noch mehr Leistung, ein noch knackigeres Outfit und bessere Ausstattung: Das sind die wichtigsten Neuerungen beim Porsche 911 Turbo und Turbo S. Beide Motorisierungen sind gleich nach der Weltpremiere auf der Detroit Motor Show ab Ende Januar 2016 als Coupé und Cabrio zu haben. Die Preisliste startet bei 174 669 Euro für das Turbo Coupé und reicht bis 215 962 Euro für das Turbo S Cabrio.

Der Biturbo-Sechszylinder mit 3,8 Liter Hubraum bringt es in der Normalversion jetzt auf 540 PS, in der S-Version auf 580 PS. Die Fahrleistungen bieten bestimmt wieder reichlich Stoff für Stammtisch-Schwärmereien: Gerade mal 2,9 Sekunden braucht der Turbo S von 0 auf 100 km/h, der normale Turbo ist nur eine Zehntelsekunde langsamer. Maximal sind 330 km/h und 320 km/h drin – das sind zwölf oder fünf km/h mehr als beim Vorgänger. Minus 0,6 Liter heißt es dagegen beim Normverbrauch, der bei den Coupés jetzt bei 9,1 Litern, bei den Cabrios bei 9,3 Litern pro 100 Kilometer liegt.

Das Sport Chrono-Paket ist serienmäßig installiert, es enthält unter anderem den „Sport Response Button“, dessen Betätigung für 20 Sekunden eine optimale Beschleunigung sicherstellt. Neu im Porsche Stability Management (PSM) der Turbo-Modelle ist der PSM-Sport-Modus, der den Wagen unabhängig vom gewählten Fahrprogramm per Knopfdruck komplett auf sportlichste Fortbewegung einstellt. Verbunden ist damit die Möglichkeit für den Fahrer, sich auf der Rennstrecke noch näher an den Grenzbereich heranzutasten – oder die Stabilitätshilfe komplett abzuschalten.

Das Fahrwerk der neuen Turbo-Modelle bietet laut Porsche „eine nochmals größere Spreizung zwischen Performance und Komfort“. Anders ausgedrückt: Sie eigenen sich jetzt noch besser als bisher zum Boulevard-Bummel genauso wie zur Rennstrecken-Sause. Beim Turbo S sind der Wankausgleich und die Keramik-Bremsanlage serienmäßig an Bord. In Sachen Design wurden die Turbos analog zu den aktuellen Carrera-Modellen angeschärft und aufgefrischt. Dazu kommen das neu geformte Bugteil mit seitlichen Airblades und schmalen LED-Bugleuchten mit Doppelsteg. Und auch die dreidimensionalen Heckleuchten mit Vierpunkt-Bremslicht, die Austrittsöffnungen für die Abgasanlage und die vier rechteckigen Doppelendrohre selbst wurden modifiziert. Das Infotainment-System mit Online-Navigation bietet mehr Vernetzungsmöglichkeiten für Smartphone und iPhone. Für den guten Klang sorgt serienmäßig ein Bose-Soundsystem, für noch höhere Ansprüche ist auch eine Burmester-Anlage im Angebot.

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