Langes Wochenende und Ende der Pfingstferien: ADAC warnt vor Staus in Bayern

Am Wochenende steht der Rückreiseverkehr aus den Pfingstferien an. Zusätzlich wartet ein langes Wochenende auf Ausflügler. Auf der A8 drohen Mega-Staus.
| Laura Meschede, Katharina Mau, AZ
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Nächstes Wochenende walzt die Blechlawine wieder über deutsche Autobahnen - hier erfahren Sie, wo am meisten Stau erwartet wird.
dpa Nächstes Wochenende walzt die Blechlawine wieder über deutsche Autobahnen - hier erfahren Sie, wo am meisten Stau erwartet wird.

München - Ausflügler mussten an Fronleichnam Geduld haben auf Bayerns Straßen. Vor allem auf den Autobahnen Richtung Süden herrschte viel Verkehr, wie das Verkehrslagezentrum Bayern am Donnerstag mitteilte. "Die A7 Richtung Füssen/Reutte und die A8 Richtung Salzburg sind ziemlich überlastet", sagte ein Sprecher.

Der ADAC rechnet auch für das Wochenende mit Staus. Die Pfingstferien in Bayern und Baden-Württemberg gehen zu Ende. Hinzu kommen Kurzurlauber, die den Fronleichnams-Feiertag für einen Ausflug am verlängerten Wochenende genutzt haben.

Der Automobilclub erwartet Staus unter anderem auf der A8 auf dem gesamten Abschnitt von der Landesgrenze bis zum Kreuz München Süd, auf der A93 Kufstein-Inntaldreieck und auf der A95 Garmisch-Partenkirchen-München.

Aufgrund der Grenzkontrollen bei der Einreise von Österreich nach Bayern müssen Autofahrer auch hier mit längeren Wartezeiten rechnen. Nach Angaben des ADAC sind vor allem die Grenzübergänge Walserberg auf der A8 Salzburg-München sowie Kiefersfelden auf der Inntalautobahn A93.

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"Nochmal nachdenken": Tipps, um den Stau zu umgehen

Früh aufstehen "Wer nicht vor 5 Uhr morgens aus dem Kreuz München-Süd raus ist, der nimmt stautechnisch alles mit, was geht", sagt Stefan Dorner. Er rät: Losfahren zwischen vier und halb fünf Uhr morgens – bei Ausflügen in den Süden ist man dann auch schon an den kritischen Stellen vorbei, bevor die Urlauber aus dem Norden sie erreichen.

Umfahren ist nicht immer schlau...

Schon zehn Kilometer vor dem nächsten Stau weiß das Navigationsgerät: Die Umgehung über zwei Landstraßen und sieben kleine Gassen spart ganze 4 Minuten. Nicht immer ist das schlau, so Dorner: Oft dauere das Umfahren von Staus in Wirklichkeit länger. "Wirklich sinnvoll ist Umfahren nur bei Vollsperrungen", erklärt er. "In allen anderen Fällen gilt: Besser erst nochmal nachdenken, bevor man blind dem Navi folgt."

...aber am Brenner durchaus empfehlenswert

Auf der Brennerautobahn heißt das Problem oft: Verstopfung. Lkw, Wohnwagen und andere schwere Fahrzeuge werden durch das Aufwärtsfahren gebremst – und bremsen dann ihrerseits den Verkehr aus.

Stefan Dorner sagt: "Da gilt dann oft: Besser mit 90 km/h auf der Bundesstraße fahren als mit 45 dem Lkw hinterher."


Pfingstmontag oder Fronleichnam – wer da losmuss, wird wohl Glück haben! Grafik: ADAC

Die größte Staufalle: Grenzkontrollen!

Innenminister Joachim Herrmann (CSU) möchte sich auch für die Ferienzeit nicht von den Kontrollen an Bayerns Grenzen verabschieden. Vor allem an den Grenzübergängen Walserberg (A8) und Kufstein-Kiefersfelden (A99) ist deshalb mit Verspätungen von zehn Minuten bis zu einer Stunde zu rechnen. Theoretisch ist es zwar möglich, auf kleinere Grenzübergänge ohne Kontrollen auszuweichen – viel schneller geht das in den meisten Fällen aber nicht. Dorner rät: Ausweis und Papiere bereithalten, dann verzögert man die Schlange nicht unnötig.

Größter Staupunkt fernab der Grenze: Die A99 Aschheim/Ismaning. Der Grund ist hier eine Großbaustelle. "Wenn man da dran vorbei ist", so Dorner, "dann ist das Schlimmste vorbei".

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