Kymco New People S 125i ABS: Flink und schick durch die Stadt

Auf zwei Rädern ist man in der Stadt immer noch am flinksten – auch wenn die zu einem konventionellen Roller gehören. Im Test: Der flotte Kymco New People S 125i ABS.
| Rudolf Huber
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Das Topcase in Fahrzeugfarbe ist in der Serienausstattung enthalten, unterm Sitz finden zwei Helme und ein bisschen Kleinkram Platz.
Kymco 3 Das Topcase in Fahrzeugfarbe ist in der Serienausstattung enthalten, unterm Sitz finden zwei Helme und ein bisschen Kleinkram Platz.
Der Achtelliter-Roller bietet guten Wetterschutz dank serienmäßiger Windschutzscheibe und Handprotektoren.
Kymco 3 Der Achtelliter-Roller bietet guten Wetterschutz dank serienmäßiger Windschutzscheibe und Handprotektoren.
11,3 PS bei 8.500 U/min und die stufenlose Variomatik sorgen für mehr als ausreichende Fahrleistungen.
Kymco 3 11,3 PS bei 8.500 U/min und die stufenlose Variomatik sorgen für mehr als ausreichende Fahrleistungen.

München - Auch wenn gerade gefühlt die halbe Welt von E-Scootern redet und dabei Tret-Winzlinge mit Elektrounterstützung meint: Die gewohnten Roller (= Scooter) mit Verbrenner-Antrieb gehören noch längst nicht zum alten Eisen. Das zeigt der Test des New People S 125i von Kymco deutlich.

Das Achtelliter-Gerät zählt ganz klar zu den City-Scootern. Es ist schlank und flink, findet immer einen Parkplatz und kann an der Ampel durch eine geschickte Strategie auch ohne gefährliches Durchmogeln so manchen Platz gutmachen. Mit dem New People kommt man gut durch - und dank ABS sind auch kräftige Bremsmanöver kein Problem. Das 16-Zoll-Rad vorne und der 14-Zöller hinten tragen zu einen guten Stabilität bei, vergleichsweise lange Federwege helfen dabei, nicht allzu grobe Straßenunebenheiten gut wegzufiltern. Eine Sänfte ist der Kleine aber beileibe nicht.

Bei Langstreckentouren wird es schwer

Auch der Antrieb ist auf den urbanen Einsatz abgestimmt. Die 11,3 PS bei 8.500 U/min und die stufenlose Variomatik sorgen hier im Zusammenspiel für mehr als ausreichende Fahrleistungen. Beim Start geht es flink voran, bei knapp über 100 Sachen auf dem Tacho ist Schluss. Was im Umkehrschluss deutlich macht: Mal ein Ausflug aufs Land ist eine feine Sache, gerne auch zu zweit. Aber für Langstreckentouren ist der New People nicht wirklich gedacht.

Dafür spricht er auch style- und modebewusste Betrachter an. Neben dem guten Wetterschutz mit serienmäßiger Windschutzscheibe zeigt er eine Menge feiner Details, die ihn aus der Masse der kleinen Roller herausheben. So ist die gestufte Sitzbank in Lederoptik in einer schicken Kontrastfarbe gepolstert, es gibt feine Aluminiumfelgen und flotte Trendfarben wie Deep Blue Metallic, Silber Matt Metallic oder Braun Matt. Auch das Topcase in Fahrzeugfarbe ist in der Serienausstattung enthalten, unterm Sitz finden zwei Helme und ein bisschen Kleinkram Platz. Das macht den New People S 125i zum praktischen Einkaufsflitzer ohne Parkplatz-Nerverei.

Die Bedienung ist gewohnt einfach

Die Bedienung ist - wie bei Kymco - gewohnt einfach, beim Fahren fällt auf, wie wenig Knöpfe und Hebel es eigentlich braucht, um alle Systeme unter Kontrolle zu haben. Das Multifunktions-Schloss mit Hauptschlüssel für Zündung, Tankdeckel- und Sitzbankentriegelung ist in der Praxis sehr einfach zu nutzen. Und die Voll-LED-Beleuchtung mit LED-Blinkern sorgt für Durchblick auch bei Nacht.

Fazit: Der Kymco New People S 125i ABS erweist sich im Test als angenehmer, flotter und unproblematischer Begleiter für die kurzen und mittleren Touren durchs Alltags- und Freizeitleben mit einer tatsächlich sehr deutlichen Empfehlung für die Stadt. Sein Testverbrauch von knapp 3,5 Litern je 100 Kilometer geht in Ordnung, speziell mit Blick auf die wegen des Windschilds doch recht große Stirnfläche des 130 Kilo-Leichtgewichts. 150 Kilo darf man übrigens noch draufpacken – die beiden Passagiere sollten also nicht allzu kräftig gebaut sein.

Fahrspaß pur für 2.990 Euro plus Überführungskosten verspricht Kymco-Importeur MSA in Weiden/Oberpfalz. Speziell für Nutzer mit den Führerscheinklassen A1, A2 und A3 trifft das auch in der Tat auch zu.

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