Konzeptauto Opel GT X: Fotos und Infos zur Design-Studie

Das Konzeptauto Opel GT X zeigt als Mix aus SUV, Coupé und Elektroauto wie bald alle Opel-Modelle aussehen werden. Erste Fotos und Fakten zur Design-Studie.
| Wolfgang Rudschies
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Hochbeinig, SUV-Look: Das schafft im Opel GT X Platz für die Batterie im Unterboden.
PR 5 Hochbeinig, SUV-Look: Das schafft im Opel GT X Platz für die Batterie im Unterboden.
Bequemer Zustieg: Gegenläufig öffnende Türen, keine B-Säule.
PR 5 Bequemer Zustieg: Gegenläufig öffnende Türen, keine B-Säule.
Innenraum: Keine Knöpfe, glatte Flächen, Bedienung über Touchscreen.
PR 5 Innenraum: Keine Knöpfe, glatte Flächen, Bedienung über Touchscreen.
Ungewöhnliche Felgen: Design bis ins letzte Detail.
PR 5 Ungewöhnliche Felgen: Design bis ins letzte Detail.
Die Serienversion dürfte wohl nicht ganz so futuristisch aussehen wie die Studie des Opel GT X.
PR 5 Die Serienversion dürfte wohl nicht ganz so futuristisch aussehen wie die Studie des Opel GT X.

Das Konzeptauto Opel GT X zeigt als Mix aus SUV, Coupé und Elektroauto wie bald alle Opel-Modelle aussehen werden. Erste Fotos und Fakten zur Design-Studie.
- Opel GT X zeigt das Design der Zukunft
- Viele Kleinwagen, Kompakt- und Mittelklasse-Pkw aus Rüsselsheim künftig im SUV-Format
- 3 Kernpunkte: Leichtbau, Elektroantrieb und automatisiertes Fahren

Rüsselsheim - Opel kann endlich wieder positiv in die Zukunft blicken. Nach nur einem Jahr unter der Regie von PSA schreiben die Rüsselsheimer schwarze Zahlen. Das grenzt fast an ein Wunder: Als Tochter von General Motors hat Opel 20 Jahre lang immer nur Verluste gemacht. Jetzt aber scheint Licht am Ende des Tunnels – und Opel will durchstarten. Zwar hat man in Deutschland Kompetenzen abgeben und Personal abbauen müssen, aber man kann jetzt voller Zuversicht planen. Der letzte Halbjahresbericht warf immerhin einen Gewinn von rund 500 Millionen Euro aus. Als nächster Hoffnungsträger gilt der neue Opel Corsa, der 2019 auf den Markt kommt.

Opel will neue Märkte erobern

In erster Linie will der Autohersteller neue Exportmärkte erschließen. Das Ziel: Bis Mitte des kommenden Jahrzehnts sollen mehr als zehn Prozent des Opel-Verkaufsvolumens außerhalb Europas realisiert werden. Und ab Mitte 2020 werden sich die Modelle am Design der Konzeptstudie GT X orientieren – ein SUV-Coupé mit vollelektrischem Antrieb und Leichtbaustruktur.

Für die neuen Modelle typisch sind die leicht hochbeinige Karosserie sowie eine fast geschlossene Front ohne Kühlergrill. Innen soll ein breiter, berührungsempfindlicher Bildschirm fast sämtliche Bedienelemente ersetzen. Knöpfe, Taster und Schalter gibt es dann so gut wie nicht mehr, und die Belüftungsdüsen verstecken sich hinter dem Bildschirm – alles, damit der Innenraum reduziert und besonders aufgeräumt aussieht.

Kameras statt Spiegel

Die Seitentüren öffnen gegenläufig zu 90 Grad und geben damit einen großen Einstiegsbereich frei. Die Sitze der Studie scheinen in der Luft zu schweben. Konventionelle Türgriffe und Außenspiegel gibt es nicht mehr: Seitlich ausklappbare Kameras senden Umgebungsbilder in den Innenraum. Ob und wie das im Detail Realität wird, muss man wie bei allen Studien abwarten. In der Regel fallen Serienautos deutlich schlichter aus als eine Studie, die Aufsehen erregen soll.

Fakt ist: Sämtliche Opel-Modelle sollen künftig teil- oder vollelektrisch fahren. Die Autos werden dabei eher klein bis kompakt sein und sich in Form und Aufbau an den zurzeit hochgeliebten SUV orientieren. Leichtbau ist allein schon wegen der schweren Batterien Pflicht. Die Rede ist von einem 50-kWh-Akku, der induktiv (also ohne Kabelverbindung) geladen wird.

Darüber hinaus beherrschen die Opels der Zukunft automatisierte Fahrfunktionen. Und ganz wichtig: Alle Modelle sollen laut Opel trotz all der Innovationen bezahlbar und "nahbar" bleiben.

Der Beitrag Opel GT X: Das Konzept der Zukunft erschien online zuerst im Internetangebot der ADAC Motorwelt.

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