Hyundai i10: Angenehmer Alltagsbegleiter

So groß kann klein sein: Der Hyundai i10 zeigt ziemlich eindrucksvoll, dass 3,67 Meter Länge ein vollwertiges Auto ergeben können. Und sogar eines mit echtem Luxus.
| Rudolf Huber
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Sofoprt als Hyundai zu erkennen: die typische Marken-Front im i10-Kleinformat.
Rudolf Huber 5 Sofoprt als Hyundai zu erkennen: die typische Marken-Front im i10-Kleinformat.
Von hinten wirkt der i10 so richtig kräftig und stabil.
Rudolf Huber 5 Von hinten wirkt der i10 so richtig kräftig und stabil.
Der Kofferraum reicht auch mal für einen Urlaub zu zweit.
Rudolf Huber 5 Der Kofferraum reicht auch mal für einen Urlaub zu zweit.
Hyundai 5
Farbtupfer auch im Innenraum: das zweifarbige Cockpit des Hyundai i10 wirkt schick.
Hyundai 5 Farbtupfer auch im Innenraum: das zweifarbige Cockpit des Hyundai i10 wirkt schick.

München - Beim Alltagseinsatz im Test überrascht der kleine Korea-Flitzer mit seinem durchdachten Raumkonzept – und mit der Ausstattung. Der i10 hat ein Platzangebot, das auch für fünf nicht allzu groß oder breit gewachsene Personen ausreicht und selbst Erwachsenen auf der Rückbank genügend Beinfreiheit bietet.

Die Sitze sind richtig komfortabel und sogar langstreckentauglich. Vergleichsweise viel Platz (wir sind hier in der Kleinstwagenklasse unterwegs!) bietet auch der Kofferraum. Mit 252 Litern (bei umgeklappten Rücksitzen 1046 Liter) kann man mit dem kleinen Koreaner auch mal in den Urlaub oder zum Großeinkauf fahren.

Hyundai i10: Farbenspiel im Innenraum

Der Innenraum wird durch ein gekonntes Farbenspiel aufgepeppt. Bunte Sitzbezüge und ein farblich abgesetztes Armaturenbrett geben dem kleinen Hyundai ein frech- jugendliches Flair. Den i10 kann man mit nützlichen Details ausstatten, die man sonst nur in Modellen der Mittelklasse findet. Beispielsweise eine auch im Vorfrühling noch extrem angenehme Lenkradheizung, Abbiegelicht oder vier elektrische Fensterheber. Ein echter Luxus für verfrorene Zeitgenossen.

Farbtupfer auch im Innenraum: das zweifarbige Cockpit des Hyundai i10 wirkt schick.
Farbtupfer auch im Innenraum: das zweifarbige Cockpit des Hyundai i10 wirkt schick. © Hyundai

Mit dem Basismotor, einem 67 PS starken Dreizylinder, ist der kleine Hyundai kein akustischer Hungerleider. Er hat einen satten und kernigen Sound, eben so, wie ein Motor klingen muss. Eine Rakete ist der kleine Koreaner mit dieser Motorisierung natürlich nicht. Aber für den Nah- und Stadtverkehr reicht das allemal.

Der flotte Dreier beschleunigt den Kleinen immerhin bis auf 156 km/h, laut Hersteller verbraucht er nur 5,1 Liter Superbenzin auf 100 Kilometer. Im Test war es dann wie üblich ein wenig mehr, aber wer sich ein bisschen zusammennimmt, kommt mit knapp über sechs Litern gut hin.

Hyundai i10 ist ein angenehmer Alltagsbegleiter

Natürlich erfüllt der Hyundai i10 inzwischen die ab 1. September 2019 für alle Pkw-Neuzulassungen obligatorische Abgasnorm Euro 6d-Temp. Und zuletzt wurde auch noch sein Konnektivitätsangebot erweitert. Das Audio-Paket für 850 Euro beinhaltet neben dem DAB-Radio nun auch einen 7-Zoll-Farb-Touchscreen, auf dem sich das Smartphone über Android Auto und Apple CarPlay integrieren lässt. Zum Paketumfang gehören ebenfalls die Radiofernbedienung am Lenkrad und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung, die jeweils für zusätzliche Sicherheit beim Fahren sorgen.

Unterm Strich ist der i10 ein knuffiger, praktischer und angenehmer Begleiter durchs Alltagsleben – wobei seine feinen Ausstattungsmöglichkeiten, sein sicheres Fahrverhalten und die Fünf-Jahres-Garantie besonders zu Buche schlagen. Und die zurückhaltende Kalkulation von Hyundai. Denn die Preisliste startet bei 9.990 Euro.

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