Geplanter Airbus-Umbau: IG Metall bereitet Tarifkonflikt vor

In dem seit Monaten schwelenden Streit um den geplanten Umbau der Flugzeugfertigung bei Airbus will die IG Metall in Tarifverhandlungen einsteigen. Details zu den Forderungen an Airbus und dem weiteren Vorgehen hat die Gewerkschaft für heute in Hamburg angekündigt.
| dpa
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Eine Frau demonstriert mit einer Fahne der IG Metall.
Eine Frau demonstriert mit einer Fahne der IG Metall. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Hamburg

Airbus-Chef Guillaume Faury hatte die Umbaupläne im Frühjahr angekündigt. Demnach sollen Anfang 2022 Teile von Airbus und große Teile der Tochter Premium Aerotec in einer neuen Tochter aufgehen, die sich um die Fertigung von Rumpfteilen kümmert. Zudem plant Airbus eine neue Einheit, die sich auf die Fertigung von Einzelteilen und Kleinkomponenten konzentriert. Für dieses Unternehmen strebt Airbus die Verbindung mit einem "starken, externen Partner" an. Betroffen sind in der einen oder anderen Form nach früheren Angaben der IG Metall knapp 10.000 Beschäftigte an den Airbus-Standorten in Hamburg und Stade sowie bei der Airbus-Tochter Premium Aerotec in Nordenham, Varel und Augsburg.

Die IG Metall und die Betriebsräte verlangen von Airbus für alle deutschen Standorte verbindliche Zusagen zur Beschäftigungssicherung. Eine Abspaltung und einen potenziellen Verkauf der Teilefertigung lehnen sie zudem strikt ab.

© dpa-infocom, dpa:210826-99-979996/3

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren