Der Meriva als SUV

Nach dem Mokka X bringt Opel das zweite Modell mit dem "X" im Namen auf den Markt, den Crossland X. Damit eröffnet die Marke mit dem Blitz ihre Produktoffensive.
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Während das Dach mit seiner Chromspange an den Opel Adam erinnert, zeigt die Front, dass der Crossland X zur neuen X-Familie gehört.
GM Company 3 Während das Dach mit seiner Chromspange an den Opel Adam erinnert, zeigt die Front, dass der Crossland X zur neuen X-Familie gehört.

Rüsselsheim - Sieben neue Modelle werden im Lauf des Jahres zu den Händlern rollen - so etwa der größere Grandland X. Das Design des Crossland X erinnert mit seiner markanten Chromlinie an der Dachkante und der optionalen Zweifarblackierung an den Stadtflitzer Adam. Allerdings ist der Neue deutlich größer. Der Crossland X ist nur 16 Zentimeter kürzer als ein Opel Astra. Von vorne ist der Meriva-Nachfolger als kleiner Bruder des Mokka X zu erkennen. Die Front mit markantem Kühlergrill und LED-Tagfahrlicht, das die Scheinwerfer oben und außen umrandet, ist auch beim Crossland X vorhanden.


Während das Dach mit seiner Chromspange an den Opel Adam erinnert, zeigt die Front, dass der Crossland X zur neuen X-Familie gehört.

Das Konzept orientiert sich an dem, was Auto-Käufer derzeit mögen: Der Crossland X ist ein kompakter Crossover unterhalb des Mokka X, angesiedelt im sogenannten "SUV/CUV-B-Segment". Seit 2010 haben sich die Absatzzahlen in dieser Fahrzeugklasse laut Opel verfünffacht. Die Vorzüge: eine erhöhte Sitzposition und ein ordentliches Raumangebot trotz kompakter Abmessungen. Mit 4,21 Meter Länge, 1,77 Meter Breite und 1,59 Meter Höhe ist der Crossland X acht Zentimeter kürzer als der Opel Meriva.

Nicht fürs Gelände gedacht

Besonders im Fond glänzt das CUV (Crossover Utility Vehicle), das anders als der Mokka X nicht fürs Gelände gedacht ist und daher auch ausschließlich mit Frontantrieb zu haben sein wird, mit Variabilität. Die Rücksitze lassen sich um bis zu 15 Zentimeter in Längsrichtung verschieben, was das Kofferraumvolumen von 410 auf 520 Liter erhöht. Bei umgelegter Rückbank steigt das Kofferraumvolumen auf 1.255 Liter an.


Der Innenraum wirkt aufgeräumt. Gegen Aufpreis an Bord: Konnektivitäts-Lösungen wie das Infotainment-System "IntelliLink" mit 8-Zoll-Touchscreen und "OnStar" mit WLAN-Hotspot an Bord.

Auch in Sachen Konnektivität hat Opel den Crossland X ordentlich ausgestattet: zu haben ist ein Infotainment-System mit OnStar, das eine WLAN-Verbindung bietet, Smartphone-Anbindungen für Apple- und Android-Geräte sowie kabelloses Laden. Dazu bieten die Rüsselsheimer ein großes 8-Zoll-Display an und - erstmals in einem Opel - eine Panorama-Rückfahrkamera, deren Sichtwinkel nach hinten 180 Grad beträgt, so dass der Fahrer beispielsweise beim Rückwärtsausparken aus engen Lücken im Monitor auch seitliche Hindernisse oder andere Verkehrsteilnehmer erkennen kann. Ebenfalls bestellbar sind das adaptive Fahrlicht AFL mit Voll-LED-Scheinwerfern, ein Head-up-Display sowie die mehrfach prämierten AGR-Sitze ("Aktion Gesunder Rücken").


Auch von hinten bietet der Crossland X einen frischen Anblick. Der Unterfahrschutz ist ein reines Design-Element, fürs Gelände ist der Neue nicht konzipiert.

Premiere feiert der Crossland X am 1. Februar in Berlin. Zu Preisen und Motorisierungen hält sich Opel noch bedeckt. Nur so viel steht fest: Es wird ihn als Benziner, Diesel und mit CNG-Antrieb sowie als Handschalter und mit Automatikgetriebe geben. Ab dem Modelljahr 2018 dann auch zusätzlich zu zahlreichen sofort verfügbaren Assistenten mit einem Frontkollisionswarner mit Fußgänger-Erkennung und automatischer Gefahrenbremsung.

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