Cadillac CTS-V: Münchner Tuner Karl Geiger macht den Ami scharf

Mehr geht immer: Der Münchner Tuner Karl Geiger hat sich das heißeste Eisen von Cadillac vorgeknöpft. Und macht damit sogar einer Höllenkatze Konkurrenz.
| Thomas Schneider/mid
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Das heißeste Eisen von GM mit einer Extra-Portion Chilli aus München: der Cadillac CTS-V von Geigercars.
Geigercars 4 Das heißeste Eisen von GM mit einer Extra-Portion Chilli aus München: der Cadillac CTS-V von Geigercars.
Vier dicke Auspuff-Endrohre, Spoiler auf dem Kofferraumdeckel und vertikal ausgerichtete Leuchten: das Heck des Cadillac CTS-V.
Geigercars 4 Vier dicke Auspuff-Endrohre, Spoiler auf dem Kofferraumdeckel und vertikal ausgerichtete Leuchten: das Heck des Cadillac CTS-V.
Der Innenraum des Power-Amis erhält durch das mit Alcantara bezogene Lenkrad und die Pedalerie im Alu-Look einen sportlichen Touch.
Geigercars 4 Der Innenraum des Power-Amis erhält durch das mit Alcantara bezogene Lenkrad und die Pedalerie im Alu-Look einen sportlichen Touch.
Leistungskur: Mit Hilfe eines neuen Verdichters und einer Software-Optimierung bringt es der 6,2-Liter-V8 auf 753 PS und 887 Nm Drehmoment.
Geigercars 4 Leistungskur: Mit Hilfe eines neuen Verdichters und einer Software-Optimierung bringt es der 6,2-Liter-V8 auf 753 PS und 887 Nm Drehmoment.

Mehr geht immer: Der Münchner Tuner Karl Geiger hat sich das heißeste Eisen von Cadillac vorgeknöpft. Und macht damit sogar einer Höllenkatze Konkurrenz.

München - Die mit serienmäßigen 649 PS ohnehin schon richtig brachiale Mittelklasse-Limousine CTS-V erhält bei Geigercars ein Kompressor-Update für den dicken 6,2-Liter-V8. Nach dieser Leistungskur tritt der Kraftmeier mit 753 PS und 887 Newtonmeter maximalem Drehmoment an.

Damit stellt der kantige Viertürer nicht nur die deutschen Platzhirsche - vergleichbar wären ein BMW M5 mit 600 PS oder der 612 PS starke E63 S von Mercedes-AMG -, sondern sogar die Höllenkatze von FCA in den Schatten. Letztere - der Doge Charger SRT Hellcat - ist mit seinem gleich großen und serienmäßig 717 PS starken V8 nämlich der eigentliche Konkurrent des Geschosses aus dem Hause GM. "Kompressor 753" nennt Tuning-Papst Karl Geiger den CTS-V nach dem Umbau.

Die 14.900 Euro teure Sonderbehandlung umfasst einen hauseigenen 2,9-Liter-Schraubenverdichter und eine anschließende Softwareoptimierung. Der Effekt: Ein Plus von 104 PS und ordentlich Drehmoment, ab 4400 Touren liegt der Maximalwert an. Mit nur 3,5 Sekunden für den Standardsprint auf Tempo 100 ist die Geiger-Variante zwei Zehntel schneller als ab Werk und mit 338 km/h Topspeed 18 km/h schneller. Das mag neben der Motorleistung auch an den Michelin Sport Cup-Sportreifen in der Größe 265/35ZR19 an der Vorder- und 295/30ZR19 an der exklusiv angetriebenen Hinterachse liegen.

Kostenpunkt: 1.870 Euro. Dazu gibt es auf Wunsch noch ein Styling-Kit in Schwarz für 1.900 Euro. Der Preis für das "Basis"-Fahrzeug beträgt 97.900 Euro, woraus sich ein Gesamtpreis von 116.570 Euro ergibt. Ein stolzer Preis, aber wer sich mit der Höllenkatze anlegen will, muss für die volle Ladung eben auch mal etwas tiefer ins Portemonnaie greifen.

Lesen Sie hier: Project One: Hypercar mit über 1000 PS

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