BMW X3 im Test: Die neue Generation des SUV-Modells: Schicker, leichter, schlauer

Der X3 ist einer der Erfolgsgaranten bei BMW. Jetzt kündigen die Münchner Generation Nummer drei an - und die soll natürlich alles noch viel besser können.
| mid/Rudolf Huber
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Dank einer intensiven Fahrwerks-Überarbeitung soll der neue X3 noch sportlicher unterwegs sein.
BMW 5 Dank einer intensiven Fahrwerks-Überarbeitung soll der neue X3 noch sportlicher unterwegs sein.
Der neue X3 von hinten: Der Dachspoiler ist tiefer heruntergezogen, die Form der Auspuffendrohre geändert.
BMW 5 Der neue X3 von hinten: Der Dachspoiler ist tiefer heruntergezogen, die Form der Auspuffendrohre geändert.
Die Rücksitzlehnen des neuen BMW X3 sind serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar.
BMW 5 Die Rücksitzlehnen des neuen BMW X3 sind serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar.
Dem X3-Cockpit sieht man auf den ersten Blick an: Hier ist alles wo es hingehört.
BMW 5 Dem X3-Cockpit sieht man auf den ersten Blick an: Hier ist alles wo es hingehört.
Die neue Sportskanone beim nächsten X3: Der M40i mit munteren 360 PS kostet ab 66 300 Euro.
BMW 5 Die neue Sportskanone beim nächsten X3: Der M40i mit munteren 360 PS kostet ab 66 300 Euro.

München - Starten wird das neue Mittelklasse-SUV im November - dann auch mit der ersten M-Variante der Baureihe. Pardon: SUV ist nur teilweise richtig, denn nach BMW-Diktion heißt es ja SAV - also Sports Activity Vehicle. Doch ob mit U oder mit A: Schon auf den ersten Blick ist zu erkennen, dass der X3 seinen Wurzeln treu geblieben ist. Eine ordentliche Portion Offroad-Charme, ein Tick Sportlichkeit und das Versprechen eines guten Raumangebots durch die sehr kurzen vorderen und hinteren Überhänge bleiben bestimmend für den Auftritt. Die Designer haben die Doppelniere erstmals dreidimensional gestaltet, die Nebelscheinwerfer haben eine coole hexagonale Form. Hinten sorgen die optionalen LED-Heckleuchten, der tief heruntergezogene Spoiler und die jetzt doppelbordigen Endrohre - also jeweils eines am rechten und linken Rand der Heckschürze - für den Eindruck, dass da etwas Neues vor einem steht.


Die Rücksitzlehnen des neuen BMW X3 sind serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar. Foto: BMW.

Dem Trend zu noch mehr Individualität folgt die neue Version Luxury Line, doch schon die normalen Ausstattungsangebote sind deutlich feiner und nobler ausgefallen. Neu sind Features wie die 3-Zonen-Klimaautomatik, das Ambient Air Paket oder die aktive Sitzbelüftung. Die Rücksitzlehne ist serienmäßig im Verhältnis 40:20:40 geteilt umklappbar, ein Panoramadach sorgt auf Wunsch für mehr Licht und Luftigkeit. Ganz neu ist auch der Display Schlüssel, der verschiedene Statusinformationen des Fahrzeugs zeigt und auch als Bedieneinheit etwa für die Standheizung dient.

Was soll ein BMW vermitteln? Genau: Freude am Fahren. Dafür soll auf der einen Seite ein kräftig überarbeitetes Fahrwerk sorgen, das laut BMW mehr Sportlichkeit bei gleichbleibendem Komfort bietet. Optional lässt sich der X3 Nr. 3 mit einem M-Sportfahrwerk, dynamischer Dämpfer-Kontrolle, M-Sportbremse und variabler Sportlenkung aufrüsten. Mehr Spaß soll auch die aktualisierte Motorenpalette vermitteln. Zum Marktstart im Spätherbst bietet BMW zunächst zwei Diesel und drei Benziner an. Oberster Fahrfreude-Vermittler wird der 360 PS kräftige X3 M40i, der auf dem Prüfstand je nach Bereifung einen Normverbrauch von 8,2 bis 8,4 Liter schafft. Der X3 xDrive30i bringt es auf 252 PS, kurz nach dem Marktstart folgt der BMW X3 20i mit 184 PS. Die Dieselaggregate leisten als X3 xDrive20d 190 PS, der X3 xDrive30d liefert 265 PS an die Kurbelwelle. Alle Motorisierungen sind serienmäßig mit einer 8-Gang Steptronic kombiniert.


Dem X3-Cockpit sieht man auf den ersten Blick an: Hier ist alles wo es hingehört. Foto: BMW

Leichter ist er geworden, der X3 - je nach Version um bis zu 55 Kilo. Und schlauer ist er auch. Auf dem Weg zum autonomen Fahren bietet BMW als Zwischenschritt gegen Aufpreis die aktuellste Generation der Active Cruise Control und das Sicherheitspaket Driving Assistant Plus samt Lenk-, Spurführungs- und Spurhalte-Assistent mit Seitenkollisionsschutz an. Ein Spurwechsel-Helfer soll im Dezember dieses Jahres nachgeliefert werden. Die Vernetzungs- und Bedienmöglichkeiten entsprechen denen des unlängst gestarteten 5er bis hin zur Finger- und Handgestensteuerung. Ein Sprach-Assistent ist ebenso zu haben wie ein Head-up-Display, das laut der Münchner "in punkto Grafik, Auflösung und Darstellungsmöglichkeiten segmentweit unerreicht" sein soll.

Zum Verkaufsstart geht es mit 44.000 Euro für den xDrive 20i los, der xDrive 20d kostet ab 47.000 Euro. Und der M40i ist ab 66.300 Euro zu haben.

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