"Queen of Drags" ist kein Quotenhit

Eine queere Show im deutschen Fernsehen? Da beißen eher die jüngeren Zuschauer an. Die große Masse schaltet lieber Krimi und Heimat ein.
| dpa
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Schön bunt: "Queen of Drags".
Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/dpa Schön bunt: "Queen of Drags".

Berlin - Die Travestie-Castingshow "Queen of Drags" auf ProSieben ist nur mittelprächtig gestartet.

Im Schnitt 1,50 Millionen Zuschauer schalteten am Donnerstag ab 20.15 Uhr die Sendung ein, bei der Heidi Klum, Conchita Wurst und Bill Kaulitz den besten Verwandlungskünstler suchten. Das entsprach 5,3 Prozent Marktanteil im Gesamtpublikum. Jüngere Zuschauer konnten dem queeren Dragqueen-Spektakel offensichtlich eher etwas abgewinnen. In der klassischen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen waren 11,4 Prozent dabei. Bei den 14- bis 39-Jährigen waren es sogar 13,6 Prozent.

Stärkste Sendung in der Primetime war der Usedom-Krimi "Träume" mit Katrin Sass, den 5,42 Millionen (17,7 Prozent) einschalteten. Die ZDF-Heimatserie "Die Bergretter" lag mit 5,21 Millionen (17,0 Prozent) knapp dahinter. RTL strahlte das Staffelfinale der Krimireihe "Alarm für Cobra 11 - Die Autobahnpolizei" aus, das wollten 2,28 Millionen (7,7 Prozent) sehen.

Die US-Serie "FBI: Special Crime Unit" bei Sat.1 kam auf 1,62 Millionen (5,2 Prozent), die Science-Fiction-Romanze "Passengers" bei Vox auf 1,35 Millionen (4,7 Prozent) und die Sozialreportage "Hartes Deutschland - Leben im Brennpunkt" bei RTLzwei auf 1,12 Millionen (3,8 Prozent). Die Kabel-eins-Realitysoap "Teenies allein daheim - Das Erziehungsexperiment" erreichte 720.000 Zuschauer (2,5 Prozent) und der ZDFneo-Krimi "Letzte Spur Berlin" 620.000 Leute (2,0 Prozent).

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