So starten die 27 Länder beim ESC 2015 in Wien

Von Proll-Hymne bis Pizza-Pop: Beim ESC in Wien kämpfen am Samstagabend 27 Länder um die musikalische Krone Europas. Top-Favorit ist Schweden. Die Kandidaten, ihre Chancen und die Startreihenfolge.
| dpa/az
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
1. SLOWENIEN Maraaya «Here For You». Einen Spitzen-Act bringt Slowenien dieses Jahr an den Start. Auch wenn die riesigen Kopfhörer, die Maraaya stets auf ihren Ohren trägt, sehr spleenig sind - sie hat eine Stimme, die stark an Duffy erinnert. Und das Lied ist ein genialer Popsong, der beim ESC viele Zuschauer überzeugen wird.
dpa 27 1. SLOWENIEN Maraaya «Here For You». Einen Spitzen-Act bringt Slowenien dieses Jahr an den Start. Auch wenn die riesigen Kopfhörer, die Maraaya stets auf ihren Ohren trägt, sehr spleenig sind - sie hat eine Stimme, die stark an Duffy erinnert. Und das Lied ist ein genialer Popsong, der beim ESC viele Zuschauer überzeugen wird.
2. FRANKREICH Lisa Angell «N'oubliez pas». Was für ein Schmalz, man glaubt in einer Zeitmaschine ins Jahr 1970 zurückgereist zu sein. Zugleich ist das Lied aufgeladen: Zwar geht es eigentlich um den Ersten Weltkrieg. Die Zeilen über trocknendes Blut und Wiederaufbau lassen sich aber auf «Charlie Hebdo» anwenden. Helfen wird das nicht.
dpa 27 2. FRANKREICH Lisa Angell «N'oubliez pas». Was für ein Schmalz, man glaubt in einer Zeitmaschine ins Jahr 1970 zurückgereist zu sein. Zugleich ist das Lied aufgeladen: Zwar geht es eigentlich um den Ersten Weltkrieg. Die Zeilen über trocknendes Blut und Wiederaufbau lassen sich aber auf «Charlie Hebdo» anwenden. Helfen wird das nicht.
3. ISRAEL Nadav Guedj «Golden Boy». Schon so wieder so eine traurige ESC-Ballade, möchte man anfangs seufzen. Und dann legt Nadav Guedj nach 30 Sekunden so richtig los. Viel gute Laune, viel orientalisches Temperament und ein bisschen Justin Timberlake. Der israelische Sänger könnte an frühere Erfolge seiner Heimat beim ESC anknüpfen.
dpa 27 3. ISRAEL Nadav Guedj «Golden Boy». Schon so wieder so eine traurige ESC-Ballade, möchte man anfangs seufzen. Und dann legt Nadav Guedj nach 30 Sekunden so richtig los. Viel gute Laune, viel orientalisches Temperament und ein bisschen Justin Timberlake. Der israelische Sänger könnte an frühere Erfolge seiner Heimat beim ESC anknüpfen.
4. ESTLAND Elina Born & Stig Rästa "Goodbye To Yesterday". Es gibt sie noch, die guten ESC-Lieder. Die Esten singen ein Popduett mit melancholischem Nick-Cave-Sound und viel Tempo. Erinnert etwas an den holländischen Top-Act Common Linnets vom Vorjahr. Vielversprechend.
dpa 27 4. ESTLAND Elina Born & Stig Rästa "Goodbye To Yesterday". Es gibt sie noch, die guten ESC-Lieder. Die Esten singen ein Popduett mit melancholischem Nick-Cave-Sound und viel Tempo. Erinnert etwas an den holländischen Top-Act Common Linnets vom Vorjahr. Vielversprechend.
5. GROSSBRITANNIEN: Electro Velvet «Still In Love With You». Warum schickt die Nation, der die Welt die Beatles, Amy Winehouse und viele andere Stars verdankt, immer solche Kuriositäten zum Grand Prix? Diese Electro-Swing-Nummer gehört in die Tanzschule, nicht ins TV.
dpa 27 5. GROSSBRITANNIEN: Electro Velvet «Still In Love With You». Warum schickt die Nation, der die Welt die Beatles, Amy Winehouse und viele andere Stars verdankt, immer solche Kuriositäten zum Grand Prix? Diese Electro-Swing-Nummer gehört in die Tanzschule, nicht ins TV.
6. ARMENIEN Genealogy: "Face The Shadow" - Das Musikprojekt Genealogy erinnert mit seinem Lied an die Massaker an den Armeniern 1915. Die Zusammensetzung der Band spiegelt die Diaspora des verstreuten Volkes. Neben einer Sängerin aus Armenien sind armenischstämmige Musiker aus Frankreich, Japan, den USA, Australien und Äthiopien vertreten. Starke Botschaft, fade Musik. Aber Skandalpotenzial.
dpa 27 6. ARMENIEN Genealogy: "Face The Shadow" - Das Musikprojekt Genealogy erinnert mit seinem Lied an die Massaker an den Armeniern 1915. Die Zusammensetzung der Band spiegelt die Diaspora des verstreuten Volkes. Neben einer Sängerin aus Armenien sind armenischstämmige Musiker aus Frankreich, Japan, den USA, Australien und Äthiopien vertreten. Starke Botschaft, fade Musik. Aber Skandalpotenzial.
7. LITAUEN Monika Linkyte & Vaidas Baumila «This Time». Schöner Einfall, so eine Bühnennummer mit einem Kuss in der Mitte. Dennoch: In diesem (gecasteten) Paar herrscht ungefähr so viel Erotik wie beim «Musikantenstadl». Das nimmt der fröhlichen Neo-Folk-Nummer nichts von ihrem Schwung. «This Time» hat gute Chancen, viel zu erreichen.
dpa 27 7. LITAUEN Monika Linkyte & Vaidas Baumila «This Time». Schöner Einfall, so eine Bühnennummer mit einem Kuss in der Mitte. Dennoch: In diesem (gecasteten) Paar herrscht ungefähr so viel Erotik wie beim «Musikantenstadl». Das nimmt der fröhlichen Neo-Folk-Nummer nichts von ihrem Schwung. «This Time» hat gute Chancen, viel zu erreichen.
8. SERBIEN Bojana Stamenov "Beauty Never Lies". Serbien, das zuletzt aus Spargründen ausgesetzt hatte, ist wieder beim ESC dabei und lässt seine Kandidatin erstmals auf Englisch singen. Bojana Stamenov hat eine Hammerstimme. Schade nur dass ihre Hymne «Beauty Never Lies» zwar gefühlvoll anfängt, aber dann in wummerndem Eurotrash untergeht.
dpa 27 8. SERBIEN Bojana Stamenov "Beauty Never Lies". Serbien, das zuletzt aus Spargründen ausgesetzt hatte, ist wieder beim ESC dabei und lässt seine Kandidatin erstmals auf Englisch singen. Bojana Stamenov hat eine Hammerstimme. Schade nur dass ihre Hymne «Beauty Never Lies» zwar gefühlvoll anfängt, aber dann in wummerndem Eurotrash untergeht.
9. NORWEGEN Morland & Debrah Scarlett «A Monster Like Me». Was für schöne Stimmen, was für eine starke Melodie. Das Duett klingt wie ein Coldplay-Album aus besseren Tagen. Dazu das für den ESC ungewöhnliche Thema: Dass man als Kind jemanden getötet hat. Mindestens Top Five.
dpa 27 9. NORWEGEN Morland & Debrah Scarlett «A Monster Like Me». Was für schöne Stimmen, was für eine starke Melodie. Das Duett klingt wie ein Coldplay-Album aus besseren Tagen. Dazu das für den ESC ungewöhnliche Thema: Dass man als Kind jemanden getötet hat. Mindestens Top Five.
10. SCHWEDEN Maans Zelmerlöw «Heroes». Alle mal mitgrölen, bitte! Mit einem kräftigen «Hiiii-Oh-Wow-Wow-Wow-Ow-Wow» empfiehlt sich Maans Zelmerlöw für den ESC-Sieg und alle Großraumdiscos der westlichen Welt. Die Buchmacher sehen das Lied auf dem Siegertreppchen.
dpa 27 10. SCHWEDEN Maans Zelmerlöw «Heroes». Alle mal mitgrölen, bitte! Mit einem kräftigen «Hiiii-Oh-Wow-Wow-Wow-Ow-Wow» empfiehlt sich Maans Zelmerlöw für den ESC-Sieg und alle Großraumdiscos der westlichen Welt. Die Buchmacher sehen das Lied auf dem Siegertreppchen.
11. ZYPERN Giannis Karagiannis «One Thing I Should Have Done». Mit schmachtender Singer-Songwriter-Musik geht die Mittelmeerinsel in den Wettbewerb. Leute wie Ed Sheeran sind mit diesem Stil Weltstars geworden, beim Grand Prix droht Zypern damit unterzugehen.
dpa 27 11. ZYPERN Giannis Karagiannis «One Thing I Should Have Done». Mit schmachtender Singer-Songwriter-Musik geht die Mittelmeerinsel in den Wettbewerb. Leute wie Ed Sheeran sind mit diesem Stil Weltstars geworden, beim Grand Prix droht Zypern damit unterzugehen.
12. AUSTRALIEN Guy Sebastian «Tonight Again». Der Mann aus Down Under ist ein Vollprofi und trat schon vor dem Papst und Queen Elizabeth auf. Und «Tonight Again» ist ein Ohrwurm und wird den ESC garantiert rocken. Der Pferdefuß: Guy Sebastian kann selbst mit einem Sieg den ESC nicht in sein Land holen. Denn der ESC findet 2016 definitiv in Europa statt. Möglicherweise würde Deutschland als Gastgeber einspringen.
dpa 27 12. AUSTRALIEN Guy Sebastian «Tonight Again». Der Mann aus Down Under ist ein Vollprofi und trat schon vor dem Papst und Queen Elizabeth auf. Und «Tonight Again» ist ein Ohrwurm und wird den ESC garantiert rocken. Der Pferdefuß: Guy Sebastian kann selbst mit einem Sieg den ESC nicht in sein Land holen. Denn der ESC findet 2016 definitiv in Europa statt. Möglicherweise würde Deutschland als Gastgeber einspringen.
13. BELGIEN Loic Nottet: "Rhythm Inside". Unser Nachbarland schickt einen Gewinner der Casting-Show «The Voice» nach Wien. Die Stimme von Loic Nottet könnte einer Frau gehören, zudem singt er ein Englisch mit eigenartigem wallonischen Akzent. Dennoch: Interessanter Sound, der zwischen 60er-Jahre-Jazz und 80er-Jahre-New-Wave irrlichtert.
dpa 27 13. BELGIEN Loic Nottet: "Rhythm Inside". Unser Nachbarland schickt einen Gewinner der Casting-Show «The Voice» nach Wien. Die Stimme von Loic Nottet könnte einer Frau gehören, zudem singt er ein Englisch mit eigenartigem wallonischen Akzent. Dennoch: Interessanter Sound, der zwischen 60er-Jahre-Jazz und 80er-Jahre-New-Wave irrlichtert.
14. ÖSTERREICH The Makemakes «I Am Yours». Zwischen Castingsiegern und zusammengewürfelten ESC-Projekten sind die drei mit Vollbart und wallendem Haar fast schon Ausnahmen. Zwei von ihnen kennen sich seit der Kindheit. Das Trio kann einen Chart-Hit und Bühnenerfolge vorweisen. «I Am Yours» erinnert viele Zuhörer ein bisschen zu sehr an den Hit «The Scientist» von Coldplay (2002). Dennoch sehr stark.
dpa 27 14. ÖSTERREICH The Makemakes «I Am Yours». Zwischen Castingsiegern und zusammengewürfelten ESC-Projekten sind die drei mit Vollbart und wallendem Haar fast schon Ausnahmen. Zwei von ihnen kennen sich seit der Kindheit. Das Trio kann einen Chart-Hit und Bühnenerfolge vorweisen. «I Am Yours» erinnert viele Zuhörer ein bisschen zu sehr an den Hit «The Scientist» von Coldplay (2002). Dennoch sehr stark.
15. GRIECHENLAND Maria Elena Kiriakou "One Last Breath". Mit wallendem blonden Haar leiert Maria Elena Kiriakou eine Ballade nach Art von Celine Dion. Dazu haben die Produzenten ein paar Takte ähnlich einem Bond-Song eingemixt. Griechenland hat noch einen Krisenherd mehr.
dpa 27 15. GRIECHENLAND Maria Elena Kiriakou "One Last Breath". Mit wallendem blonden Haar leiert Maria Elena Kiriakou eine Ballade nach Art von Celine Dion. Dazu haben die Produzenten ein paar Takte ähnlich einem Bond-Song eingemixt. Griechenland hat noch einen Krisenherd mehr.
16. MONTENEGRO Knez «Adio». Wer Balkan-Pop mag, der wird sich bei Nenad Kneževiæ, Künstlername Knez, im siebten Himmel fühlen. Da schluchzt die Geige, und auch der Sänger scheint gleich in Tränen auszubrechen. Der Kopf hinter dem schönen Lied gehört Komponist Željko Joksimoviæ, auf dem Balkan ein Superstar. Sehr gute Chancen!
dpa 27 16. MONTENEGRO Knez «Adio». Wer Balkan-Pop mag, der wird sich bei Nenad Kneževiæ, Künstlername Knez, im siebten Himmel fühlen. Da schluchzt die Geige, und auch der Sänger scheint gleich in Tränen auszubrechen. Der Kopf hinter dem schönen Lied gehört Komponist Željko Joksimoviæ, auf dem Balkan ein Superstar. Sehr gute Chancen!
17. DEUTSCHLAND Ann Sophie «Black Smoke». Es ist viel geschrieben worden über den Skandal-Rücktritt von Andreas Kümmert, durch den für die zweitplatzierte Ann Sophie der Weg frei wurde. Die Hamburgerin hat einen kraftvollen Auftritt. Sie ist nicht zu unterschätzen, auch wenn Buchmacher sie weit hinten sehen.
dpa 27 17. DEUTSCHLAND Ann Sophie «Black Smoke». Es ist viel geschrieben worden über den Skandal-Rücktritt von Andreas Kümmert, durch den für die zweitplatzierte Ann Sophie der Weg frei wurde. Die Hamburgerin hat einen kraftvollen Auftritt. Sie ist nicht zu unterschätzen, auch wenn Buchmacher sie weit hinten sehen.
18. POLEN Monika Kuszynska «In The Name Of Love». Das gab's noch nie: Eine Rollstuhlfahrerin auf der ESC-Bühne. Monika Kuszynska ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und wirbt mit einem zuckersüßen Lied für mehr Toleranz. ESC-Beobachter sehen aber wenig Siegerpotenzial.
dpa 27 18. POLEN Monika Kuszynska «In The Name Of Love». Das gab's noch nie: Eine Rollstuhlfahrerin auf der ESC-Bühne. Monika Kuszynska ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt und wirbt mit einem zuckersüßen Lied für mehr Toleranz. ESC-Beobachter sehen aber wenig Siegerpotenzial.
19. LETTLAND Aminata Savadogo «Love Injected». Zwischen dem schicken elektronischen Beat, der kommt und geht, und der glasklaren Stimme der Afro-Lettin Aminata Savadogo klafft eine Lücke. Grandiose Musik für Modegeschäfte und Friseure, aber beim ESC wohl eher chancenlos.
dpa 27 19. LETTLAND Aminata Savadogo «Love Injected». Zwischen dem schicken elektronischen Beat, der kommt und geht, und der glasklaren Stimme der Afro-Lettin Aminata Savadogo klafft eine Lücke. Grandiose Musik für Modegeschäfte und Friseure, aber beim ESC wohl eher chancenlos.
20. RUMÄNIEN Voltaj "De la capãt". Die Rock-Routiniers erzählen vom Schicksal der Kinder, die in Rumänien zurückbleiben, während ihre Väter und Mütter in anderen Ländern arbeiten müssen. Solide Ballade mit viel Pathos, die sich wie ein Mix diverser ESC-Gewinner anhört.
dpa 27 20. RUMÄNIEN Voltaj "De la capãt". Die Rock-Routiniers erzählen vom Schicksal der Kinder, die in Rumänien zurückbleiben, während ihre Väter und Mütter in anderen Ländern arbeiten müssen. Solide Ballade mit viel Pathos, die sich wie ein Mix diverser ESC-Gewinner anhört.
21. SPANIEN Edurne «Amanecer». Schicksalsschwere Stimme zum Wumm-Wumm-Beat. Edurne García Almagro - Model, TV-Moderatorin und Sängerin - tritt mit einem Lied in ihrer Landessprache an. Das könnte ihr Sympathien einbringen. Der Song ist jedoch eher langweilig.
dpa 27 21. SPANIEN Edurne «Amanecer». Schicksalsschwere Stimme zum Wumm-Wumm-Beat. Edurne García Almagro - Model, TV-Moderatorin und Sängerin - tritt mit einem Lied in ihrer Landessprache an. Das könnte ihr Sympathien einbringen. Der Song ist jedoch eher langweilig.
22. UNGARN Boggie «Wars For Nothing». Neben dem Beitrag aus Armenien ist dies der zweite politisch angehauchte Act. Die Ungarin Boggie, deren Gesichtszüge stark an die britische Herzogin Kate erinnern, zählt zu den heißen Tipps für einen ESC-Sieg. Sie bringt eine sanft gehauchte Ballade mit, in der sie für den Weltfrieden singt. Stark!
dpa 27 22. UNGARN Boggie «Wars For Nothing». Neben dem Beitrag aus Armenien ist dies der zweite politisch angehauchte Act. Die Ungarin Boggie, deren Gesichtszüge stark an die britische Herzogin Kate erinnern, zählt zu den heißen Tipps für einen ESC-Sieg. Sie bringt eine sanft gehauchte Ballade mit, in der sie für den Weltfrieden singt. Stark!
23. GEORGIEN Nina Sublatti «Warrior». Was für eine kraftvolle Stimme, aber für den Grand Prix fast schon etwas zu düster. Jedoch waren solche Eurodance-Stücke beim ESC zuletzt bei Osteuropäern sehr beliebt. Nina Sublatti dürfte also das Mittelfeld stürmen.
dpa 27 23. GEORGIEN Nina Sublatti «Warrior». Was für eine kraftvolle Stimme, aber für den Grand Prix fast schon etwas zu düster. Jedoch waren solche Eurodance-Stücke beim ESC zuletzt bei Osteuropäern sehr beliebt. Nina Sublatti dürfte also das Mittelfeld stürmen.
24. ASERBAIDSCHAN Elnur Hüseynov «Hour Of The Wolf». Zunächst zaghaft und dann mit voller Wucht wirft Hüseynov sich in die schöne Ballade. Die vermutlich stärkste Stimme dieses ESC-Wettbewerbs. Sie «umfasst beachtliche fünfeinhalb Oktaven, wie die Stimme von Mariah Carey - und dabei sieht der 28-Jährige auch noch besser aus», lobt «eurovision.de».
dpa 27 24. ASERBAIDSCHAN Elnur Hüseynov «Hour Of The Wolf». Zunächst zaghaft und dann mit voller Wucht wirft Hüseynov sich in die schöne Ballade. Die vermutlich stärkste Stimme dieses ESC-Wettbewerbs. Sie «umfasst beachtliche fünfeinhalb Oktaven, wie die Stimme von Mariah Carey - und dabei sieht der 28-Jährige auch noch besser aus», lobt «eurovision.de».
25. RUSSLAND Polina Gagarina «A Million Voices». «Wenn du unsere Stimmen rufen hörst, wirst du nicht mehr einsam sein.» Wenn so ein Satz 2015 aus Russland kommt, könnte sich so mancher Nachbar bedroht fühlen, frotzelten ESC-Experten jüngst. Polina Gagarina singt über Liebe und Harmonie. Und der Song ist klasse. Sie könnte gewinnen.
dpa 27 25. RUSSLAND Polina Gagarina «A Million Voices». «Wenn du unsere Stimmen rufen hörst, wirst du nicht mehr einsam sein.» Wenn so ein Satz 2015 aus Russland kommt, könnte sich so mancher Nachbar bedroht fühlen, frotzelten ESC-Experten jüngst. Polina Gagarina singt über Liebe und Harmonie. Und der Song ist klasse. Sie könnte gewinnen.
26. ALBANIEN Elhaida Dani «I'm Alive». In den 90ern gab es viele solcher Lieder: Zart schmelzende Soulstimme, Akustikgitarre und - rummswumms - eine Synthiekulisse mit flehendem Refrain. Das Revival der 90er könnte Elhaida Dani helfen, auch nach weit oben. Bei der Musikshow «The Voice of Italy» hat die Albanerin schon gewonnen.
dpa 27 26. ALBANIEN Elhaida Dani «I'm Alive». In den 90ern gab es viele solcher Lieder: Zart schmelzende Soulstimme, Akustikgitarre und - rummswumms - eine Synthiekulisse mit flehendem Refrain. Das Revival der 90er könnte Elhaida Dani helfen, auch nach weit oben. Bei der Musikshow «The Voice of Italy» hat die Albanerin schon gewonnen.
27. ITALIEN Il Volo «Grande Amore». Pizzeriatauglicher Italo-Pop. Hinter dem Trio, das anfangs «I tre tenorini» (deutsch: Die drei Tenörchen) hieß, steht der Produzent von Andrea Bocelli, was man stark heraushört. Die drei haben international schon viele Konzerthallen gefüllt und besitzen das Zeug zum ESC-Sieg.
dpa 27 27. ITALIEN Il Volo «Grande Amore». Pizzeriatauglicher Italo-Pop. Hinter dem Trio, das anfangs «I tre tenorini» (deutsch: Die drei Tenörchen) hieß, steht der Produzent von Andrea Bocelli, was man stark heraushört. Die drei haben international schon viele Konzerthallen gefüllt und besitzen das Zeug zum ESC-Sieg.

Von Proll-Hymne bis Pizza-Pop: Beim "Eurovision Song Contest" in Wien kämpfen am Samstagabend 27 Länder um die musikalische Krone Europas. Top-Favorit ist Schweden. Die Kandidaten, ihre Chancen und die Startreihenfolge.

Wien - Als Außenseiter geht Deutschland an diesem Samstag in das Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in Wien. Die Wettbüros sehen Ann Sophie unter den 27 Grand-Prix-Nationen bisher weit hinten. Die 24-jährige Hamburgerin hat die Startnummer 17 und setzt auf den souligen Titel "Black Smoke".

Das Mega-Spektakel werden voraussichtlich 100 Millionen Zuschauer am Fernseher verfolgen. In der Wiener Stadthalle wollen 10 000 Fans die Interpreten anfeuern und bejubeln. Die Mega-Show kostet etwa 25 Millionen Euro. Ein Blickfang ist die riesige Bühne in Form eines überdimensionalen Auges, die zahlreiche Show-Effekte möglich macht.

Als Top-Favorit gilt der 28-jährige Schwede Måns Zelmerlöw mit "Heroes". Aber auch das Trio Il Volo aus Italien ("Grande Amore"), die Russin Polina Gagarina ("A Million Voices") oder das estländische Duo Elina Borg&Stig Rästa ("Goodbye to Yesterday") liegen weit vorne in der Gunst der Wettbüros.

Erstmals nimmt Australien am ESC teil. Dessen Sänger Guy Sebastian hat auch gute Chancen. Sollte Australien gewinnen, wäre der Norddeutsche Rundfunk (NDR) einer der möglichen Ausrichter 2016, da der ESC auf alle Fälle in Europa bleiben wird.

Deutschland hat den ESC bisher zweimal gewonnen. 1982 siegte Nicole ("Ein bißchen Frieden"), 2010 triumphierte Lena Meyer-Landrut mit "Satellite". Ann Sophie erhielt das Ticket nach Wien, nachdem der eigentliche Gewinner des deutschen Vorentscheids, Andreas Kümmert, spontan verzichtet hatte.

Für Aufsehen hatte die finnische Punkband Pertti Kurikan Nimipäivät (PKN) mit ihren vier behinderten Mitgliedern gesorgt. Sie war jedoch bereits im Halbfinale am Voting von Jury und Zuschauern gescheitert. Die nach einem Autounfall von der Hüfte abwärts gelähmte Polin Monika Kuszynska singt dagegen im Finale vom Rollstuhl aus "In The Name Of Love".

Der Sieg der österreichischen Dragqueen Conchita Wurst 2014 in Kopenhagen hatte die Alpenrepublik automatisch zum Gastgeber des 60. ESC gemacht. Der als bärtige Frau auftretende Tom Neuwirth (26) wird bei den Show am Samstagabend die Künstler im Green Room interviewen. Der ORF lässt erstmals in der ESC-Geschichte gleich drei Moderatorinnen durch den Abend führen: Arabella Kiesbauer, Mirjam Weichselbraun und Alice Tumler.

Eine weitere Premiere in der ESC-Geschichte ist das zusätzliche Angebot einer Version in internationaler Gebärdensprache. So sollen auch gehörlose Menschen die Musikshow besser erleben können. In Deutschland ist die derart übersetzte Show auf EinsPlus zu sehen.

 

Alle Finalisten des 60. Eurovision Song Contest im Überblick

 

1. SLOWENIEN: Maraaya "Here For You".

2. FRANKREICH: Lisa Angell "N'oubliez pas"

3. ISRAEL: Nadav Guedj "Golden Boy"

4. ESTLAND: Elina Born & Stig Rästa "Goodbye To Yesterday"

5. GROSSBRITANNIEN: Electro Velvet "Still In Love With You"

6. ARMENIEN: Genealogy: "Face The Shadow"

7. LITAUEN: Monika Linkyte & Vaidas Baumila "This Time"

8. SERBIEN: Bojana Stamenov "Beauty Never Lies"

9. NORWEGEN: Mørland & Debrah Scarlett "A Monster Like Me"

10. SCHWEDEN: Måns Zelmerlöw "Heroes"

11. ZYPERN: Giannis Karagiannis "One Thing I Should Have Done"

12. AUSTRALIEN: Guy Sebastian "Tonight Again"

13. BELGIEN: Loïc Nottet: "Rhythm Inside"

14. ÖSTERREICH: The Makemakes "I Am Yours"

15. GRIECHENLAND: Maria Elena Kiriakou "One Last Breath"

16. MONTENEGRO: Knez "Adio"

17. DEUTSCHLAND: Ann Sophie "Black Smoke"

18. POLEN: Monika Kuszynska "In The Name Of Love"

19. LETTLAND: Aminata Savadogo "Love Injected"

20. RUMÄNIEN: Voltaj "De la capãt"

21. SPANIEN: Edurne "Amanecer"

22. UNGARN: Boggie "Wars For Nothing"

23. GEORGIEN: Nina Sublatti "Warrior"

24. ASERBAIDSCHAN: Elnur Hüseynov "Hour Of The Wolf"

25. RUSSLAND: Polina Gagarina "A Million Voices"

26. ALBANIEN: Elhaida Dani "I'm Alive"

27. ITALIEN: Il Volo "Grande Amore"

 

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren