AZ-Kommentar zu Rockavaria am Königsplatz: Kulturvermüllung

Vize-Kulturchef Adrian Prechtel über Events wie das Rockavaria-Festival auf dem Königsplatz.
| Adrian Prechtel
X
Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugefügt.
zur Merkliste
Merken
0  Kommentare Artikel empfehlen
Zur mäßigen Freude der Anwohner finden immer wieder Konzerte auf dem Königsplatz statt. Auch Anna Netrebko ist hier schon mehrfach aufgetreten. AZ-Kulturvize Adrian Prechtel kommentiert die Rockavaria-Pläne.
Oben Ohne Zur mäßigen Freude der Anwohner finden immer wieder Konzerte auf dem Königsplatz statt. Auch Anna Netrebko ist hier schon mehrfach aufgetreten. AZ-Kulturvize Adrian Prechtel kommentiert die Rockavaria-Pläne.

Natürlich muss man nicht immer vor Ehrfurcht erstarren, wenn der Name Leo von Klenze fällt, nur weil er vor 200 Jahren München zur durchgestylten Attraktion erweitert hat. Aber gute Stadtplanung und Architektur wirken nur, wenn man ihnen Raum gibt.

Die in diesem Punkt wenig sensible Stadtverwaltung lässt immer mehr Kommerz und optische Vermüllung zu: Eiszauber am Stachus, allgegenwärtige Mittelaltermärkte und Budenfeste am Odeonsplatz.

Für den Königsplatz galt doch angeblich einmal das Gebot: Hier nur Hochkultur – was auch immer das sein soll. Ein zweitägiges Rockfestival bringt zusätzlich zur tagelangen Sperrung und hässlichen Bühnen auch eine akustische Vermüllung für die Anwohner. Vom sonstigen Dreck, der da liegen bleibt, ganz zu schweigen.

Rockavaria am Königsplatz - hier geht's zum Artikel

Lädt
Anmelden oder registrieren

Zum Login
Zu meinen Themen hinzufügen

Hinzufügen
Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten
Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen
Um "Meine AZ" nutzen zu können, müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen.

Zustimmen
Teilen 0  Kommentare – hier diskutieren Artikel empfehlen
0 Kommentare
Artikel kommentieren