Sony-Hacker veröffentlichen Drehbuch

Die bei einem Hacker-Angriff gestohlenen Daten fliegen Sony gerade um die Ohren. Auch das Drehbuch zum neuen Bond-Film "Spectre" kursiert im Netz. Weitere "Geschenke" sollen folgen.
| (mih/spot)
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Die Sony-Hacker enthüllten nicht nur die Kosten des neuen "James Bond"-Films, es kursiert auch eine frühe Version des Drehbuchs.
dpa Die Sony-Hacker enthüllten nicht nur die Kosten des neuen "James Bond"-Films, es kursiert auch eine frühe Version des Drehbuchs.

Die bei einem Hacker-Angriff gestohlenen Daten und Inhalte fliegen Sony gerade mächtig um die Ohren. Mittlerweile kursiert auch das Drehbuch zum neuen Bond-Film "Spectre" im Netz. Weitere "Geschenke" sollen folgen.

San Francisco - Nach dem Angriff auf das Firmennetzwerk von Sony Pictures und dem Diebstahl riesiger Datenmengen und Emails haben die Hacker in einem Schreiben an die US-Presse weitere Veröffentlichungen angekündigt. Man habe ein ganz besonderes "Weihnachtsgeschenk", das die "Lage bei Sony noch verschlimmern wird", zitiert unter anderem "Variety" aus der Mitteilung. Um welche Inhalte es sich dabei genau handelt, ist nicht klar.

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Zuletzt wurde bekannt, dass auch der neue James-Bond-Film ist. Neben zahlreichen Details zu den Kosten des Films hat die Gruppe, die sich selbst "Guardians of Peace" nennt, jetzt scheinbar auch eine frühe Version des Drehbuchs veröffentlicht. Auch der neue Brad-Pitt-Film "Herz aus Stahl", der erst im Januar in die Kinos kommt, kursiert als geklaute Version im Netz.

 

Nicht nur das gestohlene Filmmaterial macht Sony zu schaffen - zahlreiche publizierte Emails geben Auskunft über Sozialversicherungsdaten von Mitarbeitern und Schauspielern, über interne Gewinnmargen, Gehälter - und was Top-Manager so über bestimmte Schauspieler und den US-Präsidenten denken. Sony-Produzent Scott Rudin bezeichnete Angelina Jolie als . Leonardo DiCaprio attestierte man "schreckliches Benehmen" und über Barack Obama witzelte Rudin mit seiner Sony-Kollegin Amy Pascal ziemlich geschmacklos, ob der wohl ein Fan der Sklaven-Filme "12 Years a Slave" und "Django Unchained" sei. Beide haben sich mittlerweile öffentlich entschuldigt.

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