Interview

Kaulitz-Brüder? „Das klingt nach Science-Fiction“

Hape Kerkeling hätte selbst "Wetten, dass?" moderieren können. Das sagt er über die Kaulitz-Überraschung des ZDF
von  Volker Isfort
Hape Kerkeling bei der Premiere des Films „Extrawurst“
Hape Kerkeling bei der Premiere des Films „Extrawurst“ © Rolf Vennenbernd

In Marcus H. Rosenmüllers Komödie „Extrawurst“ begeistert Hape Kerkeling derzeit die Kinobesucher. Mehr als eine halbe Million Zuschauer bislang zählt der Film. Und Ende März startet schon das nächste Kinovergnügen mit Hape Kerkeling. In „Horst Schlämmer sucht das Glück“ schlüpft er wieder in seine Paraderolle als stellvertretender Chefredakteur beim „Grevenbroicher Tagblatt“, dieses Mal auf einer besonderen Mission. Im Gespräch mit der AZ äußerst sich Hape Kerkeling zur ungewöhnlichen Entscheidung des ZDF, „Wetten, dass?“ wieder aufleben zu lassen.

AZ: Herr Kerkeling, wenn Ihnen vor 20 Jahren jemand gesagt hätte, im Jahr 2026 moderieren die Kaulitz-Brüder „Wetten, dass“, was hätten Sie geantwortet?
Hape Kerkeling: Das klingt nach Science-Fiction und hat ein bisschen was von Satire. Doch es ist auch ein Hoffnungsschimmer. Denn lieber sehe ich die Kaulitz-Brüder am Ruder von „Wetten, dass?“ als Donald Trump am Ruder von Amerika. Die Entscheidung des ZDF ist eine, die mich eher aufheitert. Da kann auch nicht so viel Schaden entstehen.

Tom Kaulitz (l) und sein Zwillingsbruder Bill Kaulitz kommen zur 77. Bambi-Verleihung in den Bavaria Filmstudios über den roten Teppich.
Tom Kaulitz (l) und sein Zwillingsbruder Bill Kaulitz kommen zur 77. Bambi-Verleihung in den Bavaria Filmstudios über den roten Teppich. © Felix Hörhager (dpa)

Wahrscheinlich ist schon eingepreist, dass die ältere Generation das ohnehin nicht sehen will.
Ich habe keine Ahnung. Ich bin nicht beim ZDF und ich bin auch nicht der Drilling, der Dritte im Bunde. Aber den Trailer der Kaulitz-Zwillinge fand ich ehrlich gesagt sehr gut.

Sie hätten „Wetten, dass?“ auch mal übernehmen können, oder?
Die Idee ist mehrere Male an mich herangetragen worden. Aber ich habe das Angebot aus vielen unterschiedlichen Gründen abgelehnt. Das ist nicht genau mein Metier. Und abgesehen davon, wäre jedes Mal, wenn ich zugesagt hätte, Thomas Gottschalk ohnehin zurückgekommen.

Aber jetzt ist klar, dass er doch nicht mehr zurückkommt.
Da wäre ich mir an Ihrer Stelle überhaupt nicht sicher. Machen Sie nie die Rechnung ohne Thomas Gottschalk.

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