Placido Domingo verschiebt Stadiontour

Die Stadion-"Aida" mit Placido Domingo am Dirigentenpult wird verschoben
| Robert Braunmüller
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Placido Domingo und Erwin Schrott bei der Vorstellung des Projekts in Wien.
dpa Placido Domingo und Erwin Schrott bei der Vorstellung des Projekts in Wien.

Verdis Triumphmarsch auf großer Bühne muss warten: Die monumentale "Aida"-Inszenierung mit dem dirigierenden Starsänger Plácido Domingo (76) in Stadien und Arenen in Europa muss wegen technischer Schwierigkeiten um ein Jahr verschoben werden. Die Tour starte nun erst 2018, sagten die Organisatoren am Mittwoch.

Die Oper hätte ursprünglich im Mai erstmals in Gelsenkirchen aufgeführt werden sollen. Für Anfang August war ein Gastspiel im Münchner Olympiastadion geplant. 

Die Umsetzung des 250 Tonnen schweren und 60 Meter breiten Bühnenbildes sei deutlich aufwendiger und komplizierter gewesen als angenommen, hieß es. Domingo ist für die künstlerische Gesamtleitung der Tour verantwortlich und will großteils auch selbst dirigieren.

Lesen Sie auch das Interview mit Placido Domingo zur

Die Termine im kommenden Jahr seien gesichert. "Die für die Verschiebung ursächlichen logistischen und statischen Probleme sind inzwischen gelöst." Erster Halt soll nun am 9. Juni 2018 im Wiener Allianz Stadion sein. Bereits gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Domingo will mit seinem Projekt neue Opern-Liebhaber gewinnen und an seinen Erfolg mit den «Drei Tenören» in den 1990er-Jahren anknüpfen. "Wir schaffen damit ein neues Publikum", hatte er bei der Präsentation gesagt.

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