Zweiter Startelfeinsatz, zweites Tor TSV 1860: Timo Gebhart könnte für die Löwen noch entscheidend werden

Feierte in Jena mit den Fans: Matchwinner Timo Gebhart. Foto: imago images / Christoph Worsch

Beim ungefährdeten Auswärtserfolg in Jena zeigt Timo Gebharts Leistungskurve weiter nach oben – vielleicht zum genau richtigen Zeitpunkt.

 

München - Nach seinem frühen Führungstor rannte Timo Gebhart vor die Kurve der mitgereisten Löwenfans und küsste das Wappen auf seinem Trikot: Die Identifikation mit dem TSV 1860 München hat der Mittelfeldmann verinnerlicht wie eh und je. Auf dem Platz zeigen aber konnte er es zuletzt eher selten.

Gegen Jena allerdings durfte Gebhart zum zweiten Mal in Folge in der Startelf ran – Löwencoach Michael Köllner setzte erneut voll auf den Zehner. Und der zahlte das Vertrauen prompt zurück, schoss sein zweites Tor in Folge. Doch nicht nur wegen des Tores wurde Gebhart (AZ-Note 2) nach Abpfiff mit Sprechchören gefeiert: Der Routinier spielte stark, arbeitete viel nach hinten mit. Eine Eigenschaft, die früher nicht unbedingt auf Gebharts Prioritätenliste ganz oben stand.

Timo Gebhart wird immer besser

Die Form des 30-Jährigen wird von Woche zu Woche besser. Auf dem Platz strahlt er Selbstsicherheit aus, die den jungen Kollegen um Niemann und Dressel manchmal noch fehlt: Gebhart, der entscheidende Faktor im Saisonendspurt?

Sollte der Routinier der Löwen bis zum Ende der Saison verletzungsfrei bleiben und sein Fitness-Level halten, könnte er für Michael Köllner ein wichtiger Faktor im Endspurt der Rückrunde werden. Auch wenn es laut Köllner nach wie vor darum gehe, "möglichst schnell die 48 Punkte" und damit den sicheren Ligaverbleib zu erreichen.

Mit einem fitten, erfolgshungrigen und torgefährlichen Timo Gebhart aber hat der TSV 1860 München womöglich eine nicht zu unterschätzende Stütze im möglichen Aufstiegsrennen in der Mannschaft.

 

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