Zuschuss für Bekleidung SPD fordert: Mehr Geld für Verkehrs-Schandis

Emily Engels ist Rathaus-Reporterin der Abendzeitung.
Eine Politesse notiert ein falsch parkendes Auto in München. (Symbolbild) Foto: imago images / Ralph Peters

Die Münchner SPD möchtet mehr Geld für die Verkehrsüberwacher. Konkret geht es um einen Zuschuss für die Bekleidung.

 

München - Wer bei der kommunalen Verkehrsüberwachung beschäftigt ist, erhält derzeit einen monatlichen Bekleidungszuschuss in Höhe von 43 Euro (Vollzeitbeschäftigte) beziehungsweise 31 Euro (Teilzeitbeschäftigte). Der Betrag ist für die Anschaffung von Schuhen sowie die Reinigung der Dienstkleidung gedacht.

Früher war Bekleidungszuschuss steuerfrei

Früher waren die Beiträge steuerfrei, seit November 2017 müssen sie jedoch versteuert werden. "Der Betrag reicht jetzt längst nicht mehr aus", kritisiert SPD-Vize-Fraktionschef Christian Vorländer. Er fordert jetzt deshalb in einem Stadtratsantrag: "Die Stadt muss den Beitrag erhöhen!"

"Die Verkehrs-Schandis sind tagtäglich, unabhängig von der Witterung, in der Stadt unterwegs", sagt Vorländer. Nicht nur für die Münchner, sondern auch für Touristen seien sie sichtbar. "Bei dem Einsatz für unsere Stadt haben sie sich einen angemessenen Bekleidungszuschuss verdient", sagt Vorländer.

 

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