Zusage für München? 15 Millionen: Staatsregierung unterstützt IAA-Bewerbung

Wehen die Flaggen der Automobilmesse IAA bald in München? Foto: imago images/Ralph Peters

Die bayerische Staatsregierung hofft, dass München das Rennen macht und von der IAA profitiert. Wirtschaftsminister Aiwanger spricht von einem "Riesenprestigegewinn".

 

München - Bayerns Staatsregierung unterstützt die Münchner Bewerbung für die Automobilmesse IAA mit 15 Millionen Euro. Im Falle einer erfolgreichen Bewerbung stellten Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Kabinett am Dienstag weitere Zuschüsse in Aussicht.

"Bitte kommt nach München, wir wollen Euch hier", appellierte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) an den Autoindustrieverband VDA, der im März über den künftigen Standort der Messe entscheiden will, die bisher in Frankfurt am Main stattfand.

IAA-Standort: München gegen Berlin und Hamburg

Die Staatsregierung hat laut Aiwanger große Hoffnungen, dass die bayerische Landeshauptstadt das Rennen macht und von der IAA profitieren würde. "Wir sind der Überzeugung, dass das für uns ein Riesenprestigegewinn wäre."

München ist mit Berlin und Hamburg eine der nach der Vorauswahl noch verbliebenen drei Bewerberstädte. Aiwanger und andere Unterstützer verweisen darauf, dass Bayern mit BMW, Audi, MAN und vielen Zulieferern ein wichtiger Standort der Autoindustrie ist, die Münchner Messe international erfolgreich und die Verkehrsanbindung für internationale Gäste mit Deutschlands zweitgrößtem Flughafen besser als in Hamburg oder Berlin.

Der VDA hat die IAA mit neuem Konzept ausgeschrieben, da die letzte Ausgabe der Traditionsveranstaltung im vergangenen September die Erwartungen weit verfehlte: 560.000 Besucher und 838 Aussteller markierten langjährige Tiefstände.

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