Zurück in die Bayern-Startelf? Dante: "Ich bin auf jeden Fall bereit"

Dante hofft gegen Donezk auf eine Rückkehr in die Startelf des FC Bayern Foto: dpa

Dante hofft gegen Donezk auf eine Rückkehr in die erste Elf des FC Bayern. Neben Badstuber steht auch Boateng wieder bereit. Rummenigge freut sich über den Konkurrenzkampf.

 

München/Donezk - Der Brasilianer Dante hofft im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League gegen Schachtjor Donezk auf eine Rückkehr in die Startformation des FC Bayern. „Ich bin auf jeden Fall bereit dafür“, sagte er der AZ vor der Partie am Abend (20.45 Uhr /Sky live) in Lwiw. Zuletzt gab Trainer Pep Guardiola dem Innenverteidiger gegen den Hamburger SV eine Pause.

Ist Dante in Guardiolas Abwehrrotation in der Königsklasse jetzt wieder an der Reihe? „Ich kann es noch nicht sagen. Wir erfahren das alle erst eineinhalb Stunden vor dem Spiel“, sagte der Abwehrspieler.

Oder bleibt Holger Badstuber nach seinem Startelfcomeback gegen den HSV in der ersten Elf? Der Nationalspieler hinterließ nach überstandenem Muskelsehnenriss einen guten Eindruck. „Es war schön. Die Mannschaft hat mich gut unterstützt. Für mich war das ein guter Schritt“, sagte Badstuber zur AZ.

Der Nationalspieler weiß aber auch, dass er nach seiner langen Leidenszeit mit zwei Kreuzbandrissen noch Zeit braucht, um wieder zurück zur Topform zu finden. „Wir haben noch viele Spiele und brauchen alle Leute. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, bin ich glücklich. Das kann man zu jeder Zeit, ob man spielt oder nicht.“

Gut möglich, dass sich Badstuber vorerst wieder ein wenig gedulden muss. Zumal Abwehrchef Jerome Boateng nach seiner (abgesessenen) Rot-Sperre in der Bundesliga in der Champions League wieder zur Verfügung steht. Und 26-Millionen-Neuzugang Medhi Benatia ist schließlich auch noch da und zeigt immer häufiger, warum Guardiola ihn geholt hat.

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Der Konkurrenzkampf im Team der Bayern ist so groß wie nie – eben auch in der Abwehr. Und den Bayern-Bossen ist das nur recht. „Ich hoffe immer, dass Spieler, die mal nicht spielen, mit den Hufen scharren und somit Druck auf die anderen ausüben. Dann weiß ich, dass sie charakterlich zu Bayern passen“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge vor der Partie.

Der Konkurrenzkampf ist, wie Rummenigge bestätigt, genauso gewollt: „Das ist Teil der Strategie und Philosophie des FC Bayern. Jupp Heynckes und auch Pep Guardiola haben das in der Vergangenheit wunderbar gelöst. Deshalb sehe ich da auch für die Zukunft kein Problem.“

 

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