Zum zweiten Mal im Marstall-Zelt Die Bilder vom Wiesn-Gottesdienst 2016

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Wiesn-Gottesdienst am Donnerstag - die Bilder aus dem Marstall. Foto: dpa

Tradition am ersten Wiesn-Donnerstag: Schausteller, Marktleute, Wirte und Bürger feiern zusammen den ökumenischen Gottesdienst der katholischen Circus- und Schaustellerseelsorge. Hier gibt's die Bilder.

 

Von der rechten Maß und dem rechten Maß in einem Gottesdienst zu sprechen, das gibt’s wohl nur auf dem Oktoberfest. Traditionell findet der Wiesn-Gottesdienst im Marstall (beziehungsweise früher im Hippodrom) statt.

Wirte, Schausteller, Marktkaufleute, Angestellte und Wiesnbesucher füllten das Zelt am Donnerstag, als Nationalseelsorger Sascha Ellinghaus mit anderen Geistlichen zum Großen Kurfürsten-Reitermarsch ins Festzelt einzog. So ausgelassen die Stimmung sonst auf der Wiesn ist, so festlich war sie an diesem Morgen. Heuer gibt’s die katholische Schaustellerseelsorge seit 60 Jahren. Papst Pius XII. hatte sie im März 1956 offiziell gewährt. Papst Franziskus bezeichnete die Schausteller heuer bei einer Audienz als „Meister des Feierns, des Staunens und des Schönen“.

Drum gibt’s für Ellinghaus neben den zehn Geboten auch das elfte Gebot: „Feiert! Wir wollen alle Sicherheit auf unseren Volksfesten. Wissend, dass es absolute Sicherheit nirgendwo auf der Welt geben kann.“

Später war Pater Paul Schäfersküpper beim Geisterbahn -Edi an dessen neu eröffnetem Café-Standl in der Schaustellerstraße. In einem Beutel, der mit einem pinken Band von den Sicherheitsleuten als kontrolliert markiert war, hatte er Weihwasserkessel und Sprengel. Damit segnete er nicht nur das Standl, sondern Edi Eckl, seine Freunde und Neugierige. Und auch der Geisterbahn-Edi schnappte sich den Sprengel und segnete übermütig.

Eindrücke vom diesjährigen Gottesdienst gibt's oben zum Durchklicken.

 

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