Zuletzt Bankdrücker Kai Bülow: Die Rückkehr des Löwen-Retters

Kai Bülow kam in dieser Saison auf 21 Einsätze - im Relegation-Rückspiel könnte ein weiteres hinzu kommen. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Nachdem er zuletzt regelmäßig auf der Bank saß, wird Kai Bülöw im Relegations-Rückspiel wohl wieder spielen. Der 30-Jähirge wahrte die Löwen bereits 2015 vor dem Abstieg.

 

München - Zaubertrick Valdet Rama. Torschuss. Pfosten. Abstauber Kai Bülow. Gerettet! Durch den 2:1-Siegtreffer im Relegations-Rückspiel gegen Holstein Kiel kürte sich Routinier Bülow Anfang Juni 2015 zum Nichtabstiegshelden der Löwen. Bisher, und vor allem im Hinspiel des erneuten Abstiegsduells der Sechzger beim SSV Jahn Regensburg, musste der 30-Jährige regelmäßig auf der Bank schmoren.

Das dürfte sich im zweiten Part des Krimis ändern. Romuald Lacazette mit fünfter gelbe Karte und Marin Pongracic (Gelb-Rot) werden am Dienstag in der Allianz Arena fehlen, für beide Positionen kommt ein Mann infrage, der weiß, wie’s geht: Bülow.

Stärke als Knipser schon bewiesen

"Wir waren quasi schon abgestiegen", erinnert sich der damalige Präsident Gerhard Mayrhofer im Gespräch mit der AZ an das Kiel-Drama vor ziemlich genau zwei Jahren: "Dann kam Gott sei Dank der Kai und hat das Tor gemacht. Vielleicht muss er jetzt wieder eingreifen."

In der defensiven Dreierreihe gilt Bülow ebenso als Option wie Junglöwe Felix Uduokhai, der zuletzt allerdings aufgrund muskulärer Probleme gefehlt hatte. Im defensiven Mittelfeld könnte Hinspiel-Torschütze Florian Neuhaus anstelle des zuletzt formschwachen und nun gesperrten Dauerbrenners Lacazette auflaufen.

Oder eben Bülow, der bisher auf 21 Einsätze zurückblicken kann und seine Stärke als Knipser nicht nur gegen Kiel, sondern auch in der laufenden Saison mit zwei Kopfballtreffern schon bewiesen hat. Nicht nur für Mayrhofer gilt: Wiederholung erwünscht.

 

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