Zukunftspläne Guido Westerwelle und sein Mann freuen sich auf die Freiheit

Für Noch-Außenminister Guido Westerwelle geht es erst mal in den Weihnachtsurlaub. Wie es danach weitergeht, entscheidet der FDP-Politiker im neuen Jahr.

 

Berlin - Der scheidende Außenminister Guido Westerwelle (51, FDP) und sein Mann Michael Mronz (46) waren vom verheerenden Abschneiden der Partei in der Bundestagswahl "natürlich enttäuscht", wie der Politiker der Zeitschrift "Bunte" erzählt. "Aber wir haben den Vorzügen für unser Privatleben schon auch ihre positiven Seiten abgewonnen", berichtet Westerwelle. "Die vielen Fernreisen, die endlosen Flugstunden und die permanente Zeitverschiebung, die uns trennte, fallen künftig weg. Wir freuen uns auf die neue Freiheit." Generell lässt sich der Minister von der historischen Wahlniederlage und dem Verlust seines Amtes nicht die Laune verderben: "Ich bin und bleibe ein lebensbejahender Mensch und blicke mit Zuversicht und Freude auf das, was kommt", sagt Westerwelle. "Eine Tür schließt sich und viele andere gehen auf."

Welche Tür genau er wählt, ist noch offen, für den Rest des Jahres ist Entspannen angesagt: "Ich werde erst mal einen längeren Weihnachtsurlaub auf Mallorca machen, Abstand gewinnen und Pläne schmieden", verrät der Politiker. "Ich werde mich im neuen Jahr entscheiden, was ich künftig machen werde. Spannende Ideen habe ich schon viele." Auf das Leben nach der Politik fühlt sich Westerwelle in jedem Fall vorbereitet: "Wenn Sie mich im Supermarkt an der Gemüsetheke beobachten, wie ich Tomaten abwiege, werden Sie feststellen, dass ich nicht resozialisiert werden muss", meint der Minister. "Meinen Smart fahre ich immer noch. Und Joggen im Wald ohne Begleitung von Sicherheitsleuten hat durchaus auch seine Vorzüge."

 

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