Zu-Null-Debüt für FC Bayern Starke: "Ich bin Manu sehr dankbar"

Ordentliches Bundesliga-Debüt für den FC Bayern: Torwart Tom Starke (r.) hielt seinen Kasten gegen seinen Ex-Klub 1899 Hoffenheim sauber. Foto: firo/Augenklick

Tom Starke steht gegen seinen Ex-Klub 1899 Hoffenheim erstmals für den FC Bayern in der Bundesliga im Tor - und spielt gleich mal zu Null. Sein Dank geht an Manuel Neuer.

 

München - Tom Starke hat gegen 1899 Hoffenheim sein Bundesliga-Debüt für den FC Bayern gefeiert. Der ehemalige Hoffenheimer erhielt von Trainer Jupp Heynckes gegen seinen Ex-Klub den Vorzug vor Manuel Neuer, der erst zum zweiten Mal in einem Ligaspiel des FC Bayern auf der Bank Platz nahm.

Und der 31-Jährige hielt gleich mal seinen Kasten sauber. Zwei Torschüsse musste Starke parieren, vor allem beim Schuss von Stephan Schröck (67.) reagierte der Bayern-Torwart gut.

"Tom Starke hat es sich einfach verdient, heute von Beginn an aufzulaufen", erklärte Heynckes zunächst den Schritt. Nach dem Spiel meinte Heynckes: "Ich hatte vor einiger Zeit in einer Spielersitzung gesagt, dass er mal zum Einsatz kommt. Er verhält sich großartig gegenüber Manuel Neuer, er hat sich das verdient. Er wusste es seit Donnerstag, da hatte ich ihm das angedeutet. Manuel Neuer hatte nichts dagegen. Tom hat sich gefreut, war aber ganz cool."

Für Starke, der im Sommer 2012 von Hoffenheim zu Bayern wechselte, war es der zweite Pflichtspieleinsatz für die Münchner - Starke war schon beim 4:0 in der zweiten DFB-Pokal-Hauptrunde gegen den 1. FC Kaiserslautern zum Einsatz gekommen. Manuel Neuer hatte bis dato alle anderen Pflichtspiele (34) absolviert. In der Vorsaison hatte Neuer am 33. Spieltag für Jörg Butt Platz gemacht - es war dessen Abschiedsspiel für Bayern.

"Die Überraschung war groß, die Freude um so mehr", sagte Starke über seinen Einsatz. "Es war etwas ganz Besonderes. Für den FC Bayern zu spielen, ist nochmal eine ganz andere Hausnummer." Starke, der einst auch für Bayer Leverkusen spielte, hatte zuvor 91 Bundesliga-Spiele für den Hamburger SV, den MSV Duisburg und Hoffenheim absolviert.

David Alaba lobte: "Er hat sehr gut gehalten, er hat es sich verdient. Wir haben alle sehr, sehr viel Vertrauen in ihn."

"Ich bin Manu sehr dankbar", sagte Starke. "Er hat das sehr professionell aufgenommen und mir auch Tipps gegeben, wie die Mannschaft hinten funktioniert. Es ist ein Geben und Nehmen."

Seinem Ex-Klub Hoffenheim wünschte Starke im Abstiegskampf weiterhin viel Glück: "Diesen Auftritt müssen sie ins nächste Spiel gegen Fürth mitnehmen, dann ist was drin."

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