X-Faktor Timo Gebhart TSV 1860: So könnten die Löwen gegen Preußen Münster spielen

, aktualisiert am 18.07.2019 - 15:23 Uhr
Löwen-Trainer Daniel Bierofka (l.) wird Timo Gebhart (r.) wohl nicht von Beginn an spielen lassen. Foto: sampics/Augenklick

Der TSV 1860 startet am Freitagabend in die neue Drittliga-Saison. Timo Gebhart wird wohl nicht von Anfang an spielen. Trotzdem könnte der Neuzugang gegen Preußen Münster zum X-Faktor werden. Die AZ stellt die möglichen Sechzger-Systeme vor.

 

München - Saisonstart für die Löwen! Am Freitagabend eröffnet der TSV 1860 im Grünwalder Stadion die neue Spielzeit in der Dritten Liga (19 Uhr, Magenta Sport und im AZ-Liveticker) – Gegner ist Preußen Münster.

Einen Tag vor der Partie sprach Löwen-Trainer Daniel Bierofka unter anderem auch über den Kader gegen Münster, der sich seiner Meinung nach "relativ schnell" aufstellt. Sowohl auf der Torhüter-Position als auch in der Viererkette und im Sturm ist alles klar, doch im Mittelfeld gibt es noch einige Unklarheiten.

Auch wegen Neuzugang Timo Gebhart, der gegen Münster und langfristig zum X-Faktor werden könnte.

Die AZ stellt Bierofkas mögliche Systeme zum Saisonstart vor:

Option 1: Timo Gebhart auf der Bank

Die wahrscheinlichste Variante gegen Münster ist ein 4-2-3-1-System: Nach der Entscheidung für Hendrik Bonmann ist im Tor alles klar. Auch die Viererkette, bestehend aus Herbert Paul, Kapitän Felix Weber, Neuzugang Dennis Erdmann und Phillipp Steinhart, ist gesetzt.

Im defensiven Mittelfeld würden wohl Daniel Wein und Simon Seferings starten – Bierofka zufolge ist jedoch auch 1860-Youngster Dennis Dressel ein Kandidat für die Startelf. Er würde wahrscheinlich Seferings' Platz einnehmen.

Neuzugang und Rückkehrer Gebhart muss laut Bierofka wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen. "Ich glaube, von Beginn an ist es noch zu früh", sagte der Löwen-Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz am Donnerstag: "Aber es ist für mich immer eine Option, ihn reinzuschmeißen weil ich weiß, dass er Spiele entscheiden kann."

Auf der Zehn wäre dann Efkan Bekiroglu gesetzt, der bereits in der vergangenen Saison im offensiven Mittelfeld spielte. Aufgrund der Verletzungen von Stefan Lex und Nico Karger sind auch die Außenpositionen relativ klar besetzt: Marius Willsch dürfte auf der rechten Seite starten, Benjamin Kindsvater auf links.

Im Angriff führt kein Weg an Löwen-Routinier Sascha Mölders vorbei. Der 34-Jährige ist im Löwen-Kosmos mehr als gesetzt.

Option 2: Offensives System mit drei Angreifern

Die zweite Option würde einen Formationswechsel nach sich ziehen – Bierofka könnte auch auf ein 4-3-3-System umsteigen. Im Tor und der Abwehr bleibt alles beim Alten.

Im Mittelfeld blieben ein Sechser und zwei Achter. Das Trio bilden dann Wein, Seferings und Bekiroglu, der etwas nach hinten gezogen wird. Auch hier möglich: Dressel statt Seferings.

Zwei Mittelfeldspieler rutschen beim 4-3-3 weiter nach vorne, um das Dreiecksspiel mit den Flügelstürmern zu forcieren. Als Stoßstürmer im Zentrum bleibt Angriffstank Mölders.

Option 3: Timo Gebhart von Beginn an

Vielleicht sorgt Bierofka aber doch für die Überraschung und lässt Fanliebling Gebhart von Beginn an ran.

In diesem Fall wäre wohl Seferings der Leidtragende, denn Bekiroglu hat in der Vergangenheit bereits gezeigt, dass auch er im zentralen oder defensiven Mittelfeld spielen kann. In diesem Fall würde er die Doppelsechs mit Wein bilden. Willsch und Kindsvater bleiben auf den Außen, spielen jedoch wieder mehr im Mittelfeld als im Angriff. Mölders bleibt im Sturm. Das wäre Sechzigs mutmaßliche stärkste Elf.

Kehren die Langzeitverletzten Quirin Moll und Karger wieder zurück in den Kader, werden die Karten neu gemischt. Doch bis es soweit ist, dürften viele Aufstellungsfragen von Gebhart abhängig sein.

Der Allgäuer könnte nicht nur zum reaktivierten Löwen-Leader, sondern auch zum entscheidenden Mann in Bierofkas Aufstellungsplänen werden.

Video: Bierofka über den Löwen-Kader vor Münster

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