"Wollte ihm nicht wehtun" FC Bayern: Rummenigge rechtfertigt fehlende Rückendeckung für Kovac

Hatte es in dieser Saison nicht immer leicht: Bayern-Trainer Niko Kovac (l.). Einer der Gründe: Der fehlende Rückhalt von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge (r.). Foto: AZ-Montage, Thomas Gebert/Tobias Hase/dpa

Niko Kovac hat zum Ende der Saison abgeliefert und das Double geholt, doch trotzdem gab es zeitweise keine Rückendeckung von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. Jetzt begründet der Bayern-Boss, warum er nicht hinter seinem Trainer stand.

 

München - Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat nach eigener Aussage Trainer Niko Kovac mit der lange Zeit fehlenden öffentlichen Rückendeckung nicht verletzen wollen.

"Ich wollte ihm nicht wehtun. Ich wollte nur alle auf unser gemeinsames Ziel fokussieren", sagte Rummenigge in einem Interview dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" und bezog sich auf die Phase nach dem 5:0 im Endspurt der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund. "Ich habe anschließend sehr bewusst öffentlich polarisiert und versucht, durch meine Aussagen einen Kontrapunkt zu setzen. Sowohl der Trainer als auch die Mannschaft sollten begreifen, dass wir noch nichts gewonnen hatten."

Rummenigge: Kovac bleibt Bayern-Trainer

Das System FC Bayern basiere auf Erfolg, sagte der 63-Jährige. "Der Erfolg ist Teil unserer Klub-DNA. Diesen Erfolgsdruck haben wir uns selbst auferlegt, und dem muss jeder beim FC Bayern standhalten. Das weiß Niko auch, er war hier bereits als Spieler tätig."

Auf die Frage, ob der deutsche Rekordmeister definitiv mit Kovac als Trainer in die neue Saison gehe, antwortete Rummenigge: "Ich kenne keinen Verein, der seinen Trainer nach dem Double entlassen hätte." Kovac hat in München einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

 

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