Wolfgang Bosbach bei " Wer wird Millionär" Fünf Geheimnisse rund um Angela Merkel und ihr Handy

Angela Merkel simst gerne und oft Foto: imago stock&people

Telefonisch war Angela Merkel für Wolfgang Bosbach beim Promi-Special von "Wer wird Millionär" als Joker bei der 500.000 Euro-Frage nicht zu erreichen. Wenig später schickte sie dann doch noch eine SMS. Wie die Kanzlerin zu ihrem Mobiltelefon steht? Fünf Fakten rund um die deutsche Regierungschefin und ihr Handy.

Köln - Angela Merkel (59) ist eine begeisterte Handy-Nutzerin. Das wusste auch ihr Parteifreund Wolfgang Bosbach (61, CDU) und entschied sich deswegen kurzerhand beim Promi-Spezial von "Wer wird Millionär" die Kanzlerin als Telefonjoker einzusetzen. Leider ohne Erfolg, Bosbach erwischte lediglich die Mobilbox - dafür kam später im Lauf der Sendung zur Erheiterung aller Zuschauer eine SMS von Merkels Handy: "Ich konnte nicht rangehen. Was gibt's denn?"

"Liebe Angela, es hat sich schon erledigt, aber vielen Dank, dass Du Dich gemeldet hast", schrieb der CDU-Abgeordnete erfreut auf seinem vier Jahre alten Mobiltelefon zurück. Die Antwort kam postwendend: "Ok was auch immer es war herzliche grüße am". Die Kanzlerin simst offensichtlich gerne und oft. Wie sehr sie an ihrem Handy hängt? Fünf Fakten rund um die Regierungschefin und ihr geliebtes Mobiltelefon:

Angela Merkel verschickt monatlich hunderte Kurznachrichten. Ihre "Short Messages" unterzeichnet sie alle mit dem Kürzel "am" - Angela Merkel. Während sie dienstliche Mitteilungen fein säuberlich archiviert, geschieht dies mit privaten Nachrichten nicht. Bosbach hat wohl keine Chance, ins SMS-Archiv aufgenommen zu werden.

Die Kanzlerin setzt bei ihrem Mobiltelefon auf den höchsten Sicherheitsstandard. Nicht erst seit dem NSA-Skandal ist es Merkel wichtig, abhörsicher telefonieren und verschlüsselte E-Mails verschicken zu können.

Regierungssprecher Steffen Seibert hat aus Sicherheitsgründen deshalb immer ein spezielles Merkel-Handy bei sich. Auf diesem Mobiltelefon kommen ausschließlich Anrufe und Kurznachrichten der Kanzlerin an.

Die Kanzlerin setzt bei ihrer Kommunikation per SMS auf strenge Diskretion. Deshalb war sie etwas verstimmt, als in den Medien bekannt wurde, dass ihr 2010 Sigmar Gabriel eine längere Kurznachricht geschickt hatte, in der er Joachim Gauck als neuen Bundespräsidenten vorschlug.

Medienberichten zufolge bekam der SPD-Politiker daraufhin lange keine SMS mehr von am. Ob es Wolfgang Bosbach nun genauso ergeht, ist nicht bekannt - seinen SMS-Austausch mit der Kanzlerin konnten immerhin Millionen deutscher Fernsehzuschauer beobachten.

Angela Merkel regelt über ihr Handy auch politische Entscheidungen: Im März 2011 besuchte sie zusammen mit der damaligen Bildungsministerin Annette Schavan die CeBIT in Hannover. Während des Aufenthalts dort zückte die Kanzlerin ihr Handy, las eine Kurznachricht und reichte das Gerät an Schavan weiter, die daraufhin lächelte. In diesem Moment soll der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg die Kanzlerin per SMS um seinen Rücktritt gebeten haben.

 

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