Wohnungspolitik der SPD Bezahlbares Wohnen: "Ein Zuhause für alle Münchner"

Die Forderung der SPD: Wohnen in München für alle bezahlbar machen. (Symbolbild) Foto: Axel Heimken/dpa

Mit diesen älteren und neueren Ideen will die Rathaus-SPD Wohnen in München bezahlbarer machen.

 

München - Einen Tag, nachdem sie mit Dieter Reiter (SPD) ihren OB-Kandidaten ganz offiziell nominiert hat, hat sich die Rathaus-SPD am Mittwoch in einer Pressekonferenz zur Wohnungspolitik positioniert: "Wir wollen ein Zuhause für alle Münchner."

Eine konkrete neue Forderung der SPD erklärt Stadträtin Heide Rieke. "Grundstücke für den Wohnungsbau sollen grundsätzlich nicht mehr verkauft, sondern nur noch im Erbbaurecht vergeben werden", fordert sie. Rieke erklärt: "Explodierende Grundstückspreise machen bezahlbares Wohnen unmöglich. Die SPD verfolgt deshalb den Kurs, so viele Flächen wie möglich im Eigentum der Stadt zu halten."

Zudem soll die Stadt ihren Grundstücksbesitz weiter vergrößern – finanziert auch über einen sozialen Bodenfonds.

Idee der SPD: Sozialer Bodenfonds

Die Idee: In einen Fonds zahlen Privatleute einen Betrag ein – mit Garantie auf Verzinsung. Die Stadt kann von dem Geld dann Grund aufkaufen.

Weitere Vorschläge der SPD sind altbekannt. Etwa die Forderung, dass die Stadt noch mehr in den Erhalt und die Ausweitung des eigenen Wohnungsbestandes investieren soll. Auch wollen die Genossen sich für deutlich mehr Werkswohnungsbau stark machen.

Fraktionschef Christian Müller sagt: "Zuletzt waren wir deshalb mit dem Hotel- und Gaststättenverband im Gespräch."

 

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