Wohin mit den Bau-Lastern? Umbau von zwei Gymnasien in Schwabing nervt Bewohner

Das Oskar-von-Miller-Gymnasium in Schwabing wird umgebaut. Foto: AZ

Der seit dem Herbst laufende Umbau des Oskar-von-Miller- und des Maximiliansgymnasiums in Schwabing geht einigen Anwohnern ziemlich auf die Nerven.

 

Vier Jahre lang will die Stadt an den denkmalgeschützten Gebäuden ausheben, abreißen und generalsanieren lassen und dazu zwei unterirdische Sporthallen und ein Erweiterungsgebäude bauen. Das bedeutet Lärm und Dreck bis April 2022.

Vor allem den Baustellen-Verkehrsplan mag sich die Bürgerinitiative "Pro Max und Oskar" um den Initiator Wolfgang Ferchl nicht einfach so diktieren lassen.

Baustelle in Schwabing: 20 bis 50 Laster pro Tag

20 bis 50 Laster sollen täglich zur Baustelle fahren - und auch wieder weg, das sind also bis zu 100 Fahren am Tag. Nach den Plänen der Stadt soll die Route auch teilweise rund um die Baustelle - über die enge Morawitzki- und Sturystraße und weiter über die Siegfriedstraße - führen, wo einige der Anwohner der Initiative wohnen.

Sie fordern, dass die Laster - etwa über eine Wendeschleife an der Morawitzkistraße - direkt über die größere Karl-Theodor-Straße brummen. Damit wären allerdings die Anwohner dort deutlich mehr vom Laster-Lärm belastet.

In dieser Woche hatten sich Bürgermeisterin Christine Strobl, einige Stadträte und Experten von Baureferat und KVR mit der Initiative zum Runden Tisch getroffen. 

 

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