Elisabethmarkt in Schwabing: Neue Pläne für leeres Standl

Weil die Neuvermietung nicht lohnt, soll ein leeres Standl am beliebten Elisabethmarkt in Schwabing zwischenzeitlich anders genutzt werden.
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Das leere Standl am Elisabethmarkt bietet Platz für Kreative.
Daniel von Loeper Das leere Standl am Elisabethmarkt bietet Platz für Kreative.

Weil die Neuvermietung nicht lohnt, soll ein leeres Standl am beliebten Elisabethmarkt in Schwabing zwischenzeitlich anders genutzt werden.

Schwabing - En Kilo Biokartoffeln, 200 Gramm von der Gelbwurst mit Petersilie und ein Packerl von der Kultur, bitte: An den Elisabethmarkt sollen vorübergehend Künstler, Kulturschaffende oder Pop-up-Stores ziehen, also Läden, die es nur für eine kurze Zeitspanne gibt.

Denn auf dem Markt am Elisabethplatz stehen zwei Standl leer, der ehemalige Blumen Klinger und der spanische Laden Sancho Panza. Weil der Markt saniert werden soll und im kommenden Jahr auf den Interimsmarkt an der Arcisstraße umzieht, lohnt sich eine Neuvermietung nicht.

Elisabethmark: Blumenladen zur Zwischennutzung ausgeschrieben

Für eine typische Nutzung müsste das Standl umfassend ertüchtigt werden, die wäre daher zum jetzigen Zeitpunkt nicht wirtschaftlich. "Außerdem ergäbe sich ein zu kurzer Mietzeitraum, um für potentielle Interessenten aus dem marktaffinen Lebensmittel- oder Gastronomiebereich in Frage zu kommen", heißt es aus dem Kommunalreferat.

Deshalb hat die Stadt den Blumenladen jetzt zur Zwischennutzung ausgeschrieben: "Der Raum kann von Mitte Februar bis Ende 2019 von Kreativschaffenden genutzt werden. Neben dem Verkauf ihrer Produkte können sie auf dem Markt ihre Marke einem größerem Publikum präsentieren sowie ihr Geschäftsmodell testen. Natürlich muss dies zum Markt passen und seinem Charakter noch ein bisschen mehr Charme verleihen", heißt es in der Ausschreibung vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft.

Leere Standl anders nutzen

"Ergeben sich Umstände, die einer baldigen Vermietung entgegenstehen, müssen wir kreativ überlegen, wie wir diese Räume alternativ nutzen können“, erklärt Kommunalreferentin Kristina Frank die Idee. „Die Händlerschaft ist froh über eine Belebung des Marktes und die neuen Zwischenmieter können in diesem kleinen, zentral gelegenen Raum experimentieren. Eine gelungene Win-win-Situation“, so Frank.

Elisabethmarkt: Das verlorene Paradies

Interessenten können sich bis 30. Januar bewerben und ihre Unterlagen per E-Mail an kreativ@muenchen.de senden. Informationen zu den Voraussetzungen, der Miete und zum Marktpavillon gibt es auf Nachfrage vom Kompetenzteam Kultur- und Kreativwirtschaft der Landeshauptstadt München.

 

 

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