Winter-Neuzugänge bei 1860 Löwen-Trainer Bierofka: Verstärkungen mal anders

, aktualisiert am 28.11.2017 - 12:31 Uhr
Der Entwickler und sein Stürmer, der erstmals in der Saison eine Vorbereitung ganz durchziehen kann: 1860-Trainer Daniel Bierofka und Torjäger Sascha Mölders. Foto: sampics/Augenklick

Eine Flut an Winter-Neulöwen wird es beim TSV 1860 nicht geben. "Wir haben maximal das Geld für einen Neuzugang", erklärt Löwen-Trainer Daniel Bierofka – und erklärt, dass seine Sechzger dennoch viel Entwicklungspotential hätten.

 

München - Löwen-Bosse, zeigt mir eine Perspektive! Das ist es, was 1860-Trainer Daniel Bierofka am Montag forderte. Für sich selbst, für die Fans, für seine Spieler. Immens wichtig wäre es zu wissen, wie es mit den Sechzgern weitergeht – auch für mögliche Neuzugänge.

"Wir haben ma­xi­mal das Geld für einen Neu­zu­gang. Viel mehr wird's nicht werden", erklärte der 38-Jährige erneut über mögliche Winter-Verstärkungen. Das mehrfach erwähnte "Polster" von Geschäftsführer Markus Fauser sei nicht besonders üppig.

Bierofka: "Wir haben einen richtig guten Job gemacht"

Der Sechzger-Coach verwies in der Diskussion über Winter-Neulöwen auch darauf, dass seine Mannschaft den hohen Erwartungen bisher gerecht geworden sei: Wir sind Tabellenführer. Ich finde, dass die Mannschaft insgesamt einen richtig guten Job gemacht hat."

Winter-Verstärkungen werde es indes auch aus den eigenen Reihen geben: "Erstmal kommt Timo (Gebhart, d. Red.) wieder zurück, der tut uns richtig gut. Auch Nico Andermatt und Simon Seferings, der in der U21 Stammspieler war, sind nach der Winterpause wieder fit. Lucas Genkinger ist wieder mit dabei, der fast die gesamte Vorrunde ausgefallen ist und wird den Konkurrenzkampf erhöhen."

Torjäger Sascha Mölders erstmals mit Vorbereitung

Zudem verwies Bierofka darauf, dass seine Elf, was die Leistungsfähigkeit anbelangt, noch längst nicht am Zenit angekommen sei: "Sascha Mölders wird zum ersten Mal wieder eine Vorbereitung haben, nachdem er im Sommer ja nicht konnte. Ich habe endlich mal sechs Wochen Zeit, um mit der Mannschaft intensiv zu arbeiten." Im Sommer habe man nach dem Absturz aus der Zweiten Liga und unter höchst ungewisser Zukunft "nur dreieinhalb Wochen" gehabt und nach dem Saisonauftakt "nur noch Englische Wochen."

Als Ende September und Anfang Oktober wieder etwas Zeit geblieben sei, waren die Sechzger längst mitten im Spielbetrieb. In der Winterpause werde es somit besser aussehen – selbst ohne eine Flut an Neulöwen.

 

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