Wiesn brutal Betrunken und bekifft: Münchnerin (31) tritt zu

Kampf gegen die Gewalt auf der Wiesn: Polizisten führen einen Oktoberfestbesucher ab. Foto: dpa

Ein Streit zwischen zwei Oktoberfestbesuchern gipfelt in der Nacht zum Montag in einer Schlägerei. Der Streit endet blutig - wegen einer brutalen jungen Frau

 

München - Sie waren auf dem Heimweg von der Wiesn - und dann wurde eine junge Frau plötzlich brutal. Nach dem Feiern auf dem Oktoberfest haben sich ein 40-jähriger Spanier und ein 26-jähriger Münchner am Bahnhofsausgang Arnulfstraße gestritten. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll der Spanier die Rauferei am Montag gegen 0.20 Uhr provoziert haben - er soll sich laut Bundespolizei "despektierlich über die bayerische Bevölkerung" ausgelassen haben.

Beide Männer gerieten sich in die Haare - und gingen beide beim Rangeln zu Boden. Da griff die 31-jährige Begleiterin des Spaniers mit brachialer Gewalt ein. Die Münchnerin holte aus - und trat dem Münchner ins Gesicht. Die herbeigeeilten Bundespolizisten nahmen die in der Schweiz lebende Münchnerin fest. Als die Beamten die Frau durchsuchten, fanden sie bei ihr 3,6 Gramm Marihuana.

Alle drei waren betrunken. Der Alko-Test zeigte Werte um die 1,0 Promille. Der 26-Jährige musste aufgrund der erlittenen Kopfverletzungen in eine Münchner Klinik eingeliefert und dort operiert werden.

Die Bundespolizei hat gegen die 31-Jährige Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft wird heute noch beim Ermittlungsrichter einen Antrag auf Untersuchungshaft stellen.

 

 

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