Wiedereröffnung unwahrscheinlich München: Mietvertrag nicht verlängert - Crux Club muss schließen!

Das Crux in der Ledererstraße ist bei Club-Gängern beliebt. Bis Ende März geht die Party weiter - danach muss die Location schließen. Foto: ah

Aus für das Crux! Nach zehn Jahren muss der beliebte Münchner Club im Frühjahr 2020 seine Pforten schließen. Mitbetreiber Marco Reger nennt die Gründe. Für die Zukunft des Crux hat er wenig Hoffnung.

 

München - Fans des Münchner Hip-Hop-Clubs Crux sind enttäuscht: Nach zehn Jahren muss der Club im historischen Zerwirkgebäude im Frühjahr 2020 seine Pforten schließen.

Denn anders als erwartet sei der Mietvertrag mit Hofbräu nicht verlängert worden, sagte der Mitbetreiber des Clubs, Marco Reger, der AZ. Der Grund, so Reger: Das alte Gebäude in der Ledererstraße soll aufwändig renoviert werden.

Reger und seine Kollegen sind enttäuscht. Vor ein paar Wochen hätten sie per Brief davon erfahren, dass ihr Vertrag nicht verlängert wird. Schon Ende März sei deshalb Schluss. Sowohl das Crux als auch die "Spezlwirtschaft" - so heißt das Lokal derselben Betreiber in dem alten Gewölbebau in der Ledererstraße - seien von der baldigen Schließung betroffen.

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Sprich, im Frühjahr ist die Party erst einmal vorbei. Für immer? Die Betreiber Reger, Philipp Hanrieder, Thomas Nothaft und Robert Lorenz  haben wenig Hoffnung. "Für den Club sind wir nicht sonderlich zuversichtlich, weil Club-Immobilien in München an zwei Händen abzuzählen sind", betont Reger. So eine Location müsse schließlich Charme haben, gut gelegen sein, "und auch noch bezahlbar", so der 35-Jährige. "Wir haben keine Lust, Kompromisse einzugehen", sagt er auch, und schon gar nicht auf eine "halbgare Sache". Es sei einfach schwierig, so kurzfristig neue, passende Räume zu finden. "Dann lassen wir es lieber so und behalten den Club in guter Erinnerung."

Crux in München vor dem Aus - Trost von enttäuschten Fans

Und was passiert mit der "Spezlwirtschaft"? Reger am Dienstag zur AZ: "Was das Restaurant betrifft, sind wir zuversichtlich". Neue Räume würden sich da bestimmt finden. Zudem gebe es von der "Spezlwirtschaft" ja auch noch eine Filiale in Haidhausen, in der Pariser Straße. Dort bleibe alles beim Alten. 

Der 35-Jährige selbst will sich künftig verstärkt der Musik widmen und als DJ "Vollgas" geben. Überwältigt seien er und seine Kollegen von dem vielen Zuspruch und Trost der enttäuschten Fans auf Facebook und auf Instagram. Dort hatte der Club jüngst öffentlich gemacht, dass das Crux im Frühjahr schließen muss.

 

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