Wiederaufbau nach 1945 Vor 75 Jahren wurde die Münchner Residenz zerstört

Ein Luftbild der zerstörten Münchner Residenz nach Kriegsende. In der Mitte: der Brunnenhof. Foto: Bayerische Schlösserverwaltung

In der Nacht zum 25. April 1944 wurde München von 400 englischen Flugzeugen angegriffen und in Brand gesetzt. Die Münchner Residenz wurde in dieser Nacht komplett getroffen.

 

München - Um 0.59 Uhr heulten die Sirenen los – auf den Tag genau vor 75 Jahren.

Dann begann das Inferno: 400 britische Bomber warfen 85 Sprengbomben, 844 Flüssigkeitsbrandbomben, 550.000 Stabbrandbomben, 14.160 Phosphorbrandbomben und 10.245 Flammstrahlbomben über der Stadt München ab. Besonders betroffen: die Münchner Altstadt.

Britische Bomben - Die Münchner Residenz steht in Flammen

Die Residenz wurde in dieser Nacht komplett getroffen. Von 23.500 Quadratmeter Dachfläche blieben gerade einmal 50 Quadratmeter unbeschädigt. Dass die Residenz dennoch nicht unterging, ist dem Weitblick vieler damaligen Helfer zu verdanken: Wandbespannungen, Böden, Türstützen, Lackwände, Gemälde und Möbel waren rechtzeitig ausgelagert worden.

Weshalb man sich nach 1945 für den Wiederaufbau der größten innerstädtischen Schlossanlage Deutschlands entschied, der 2020 mit der Fertigstellung der Gelben Treppe beendet ist.

 

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