Wieder kein Sieg für Sechzig Ex-Löwe Stefan Aigner hadert nach Remis gegen den TSV 1860

Verließ den TSV 1860 nach dem Doppelabstieg 2017: Stefan Aigner. Foto: imago/Noah Wedel

Stefan Aigner verpasst mit dem KFC Uerdingen einen Sieg gegen den Ex-Klub. Nach dem Unentschieden gegen den TSV 1860 hat der frühere Löwe einiges am Spiel seiner Mannschaft auszusetzen.

 

München/Duisburg - "Ich bin ein Löwe durch und durch." Sagte Stefan Aigner vor der Partie seines KFC Uerdingen gegen den Ex-Klub, den TSV 1860. Nach dem 1:1 gegen die Sechzger haderte der ehemalige Bundesliga-Spieler.

Stefan Aigner vermisst Selbstvertrauen

"Wenn der Torwart einen Fehler macht, ist es meistens ein Tor. Das ist ärgerlich, passiert aber", meinte Aigner bei Magenta Sport zum Ausgleich der Giesinger durch Felix Weber (54. Minute), als Keeper René Vollath den Ball nach einem Standard von Daniel Wein durchflutschen ließ.

Aigner monierte fehlendes Selbstvertrauen beim KFC, "wenn du in Meppen in acht Minuten drei Dinger fängst, ist es nicht optimal fürs Selbstvertrauen", sagte er und kritisierte sein Team: "Wenn du oben stehen willst, musst du Punkte einfahren. Wir sollten mal wieder damit anfangen. Wir müssen die Köpfe hochkriegen."

Felix Weber: "Haben hochaggressiv gespielt"

Uerdingen ist Tabellen-Vierter der Dritten Liga, spielt um den Aufstieg. Sechzig hat als Elfter indes weiter nur vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegsränge. "Der Punkt ist verdient, wir haben ihn uns verdient. Wir hatten eine Riesen-Chance durch Efe (Efkan Bekiroglu, d. Red.), mit Glück führen wir 2:1", sagte indes Löwen-Kapitän Felix Weber bei Magenta Sport. "Wir wollten zeigen, dass wir besser sind, haben hochaggressiv gespielt. Es war ein ganz ordentliches Spiel."

Dennoch verpassten die Sechzger einen Sieg - auch im dritten Spiel im neuen Jahr. Aus den vergangenen elf Liga-Spielen holte die Mannschaft von Daniel Bierofka somit nur zwei Siege.

 

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