Weihnachten 2013 der Promis Bescherung oder Flucht in den Süden: So feiern die Stars Weihnachten - Teil 2

Henry Maske und zwei Weihnachts-Engel beim ARD-Adventsessen Foto: spot on news

Schwierige Geschenke und unkonventioneller Christbaumschmuck: die Bilanz der Promis an Weihnachten 2013.

 

Eines haben Promis mit den meisten anderen Deutschen gemeinsam: Weihnachten wird am liebsten mit der Familie gefeiert. Darum freut sich Ex-Boxprofi Henry Maske (49, "Max Schmeling - Eine deutsche Legende") sogar darüber, dass seine Töchter derzeit alle wieder Singles sind - denn so hat er zum Fest mal wieder alle unter einem Dach. Damit, dass das nicht immer geht, hat er sich aber auch abgefunden: "Das ist ja nichts Ungewöhnliches, in einem gewissen Alter werden die Kinder nun mal flügge. Das muss man akzeptieren und respektiere ich auch", erzählt Maske der Nachrichtenagentur spot on news. "Wenn das aber nicht der Fall ist, umso schöner. Dieses Jahr ist es toll."

Familie, das bedeutet für die Stars auch: Auszeit vom Rampenlicht. "Da gibt es keine Termine, da zählt nur die Familie", erzählt etwa Schlagersänger Patrick Lindner (53, "Böhmisch klingt's am besten"). "Ich freue mich immer sehr auf diese Zeit." Ähnlich hält es Liza Tzschirner (26): "Ich verbringe Weihnachten immer sehr gemütlich zu Hause mit meiner Familie in Bonn", sagt die Schauspielerin. "Wir sehen uns während des Jahres nicht so oft, deswegen heißt es an Weihnachten: viel reden, Kerzen anzünden, auf den Weihnachtsmarkt gehen - und bloß nicht stressen lassen!" "Ich freue mich darauf, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen und meine Familie und Freunde wiederzusehen", meint auch ihr "Sturm der Liebe"-Kollege Christian Feist (33). Ex-Gewichtheber Matthias Steiner (31) und seine Frau Inge (43) nutzen die Feiertage zum Entspannen: "Wir feiern bei meinen Eltern in Österreich. Die Kinder können sich dort austoben. Meine Mutter kocht und wir haben mal etwas Pause", erzählt der Olympiasieger.

Auch Daniela Katzenberger (27, "Katze küsst Kater") feiert "ganz langweilig und konservativ, fast schon spießig. Mit meiner Schwester gehe ich am 24. zum Einkaufen. Dieses Jahr sind wir nämlich mit Kochen dran", erklärt der Reality-TV-Star. "Dann wird mit der ganzen Familie gegessen und am Abend gibt's dann Bescherung. Am 1. und 2. Weihnachtsfeiertag ist wahrscheinlich Reste essen angesagt. Viele fragen immer, was macht eine Daniela Katzenberger denn an Weihnachten? Nichts macht sie", erzählt die "Katze" lachend.

Bei Rapper Sido (33, "30-11-80") und seiner Frau Charlotte Würdig (35) geht es ebenfalls ganz traditionell zu - wenn auch in einer großen Runde: "Mein Mann und ich sind beide Familienmenschen und wir haben beide Seiten der Familie da", erzählt Würdig. "Heiligabend wird den ganzen Tag gekocht. Jeder bereitet etwas vor und am Abend sind wir dann etwa zehn Leute. Wir essen zusammen und dann gibt es die Bescherung." Das Geschenk für Sido dürfte ihr aber Kopfzerbrechen bereiten: "Wenn Du mich fragst, was ich mir wünsche, könnte ich dir nichts sagen. Es gibt nichts Materielles oder irgendwas, das ich mir wünschen würde", erklärt Sido. "Denn wenn ich es haben will, fahre ich in den Laden und kaufe es mir. Ich muss mir das auf keine Wunschliste schreiben." Zu Weihnachten wünsche er sich lieber etwas für die Allgemeinheit: "Weltfrieden wäre doch schön, ist doch ein wirklich schöner Gedanke."

Heiner Lauterbach (60, "Man lebt nur zweimal") denkt da praktischer, und legt beim Schenken Wert auf "nützliche Dinge. Nichts, was witzig sein soll, womit man aber nichts anfangen kann, und was dann nach zwei Wochen im Papierkorb landet." Bei Schauspieler und Umweltaktivist Hannes Jaenicke (53, "Die große Volksverarsche") wird traditionell gar nichts geschenkt: "Das haben wir vor 30 Jahren abgeschafft. Wir schenken uns stattdessen Zeit, dann wird gegessen, getrunken und viel geredet", erklärt der Konsumkritiker. "Ich bin schon lange von materiellen Dingen weggekommen", erzählt auch Schauspielerin Stefanie Stappenbeck (39, "Niemand ist eine Insel"). "Ich will mir die Wohnung auch nicht mit Zeug vollstopfen. Ich verschenke und bekomme gerne Massagen, kleine Reisen und gemeinsame Erlebnisse."

Natürlich darf in den meisten Promi-Familien auch der Weihnachtsbaum nicht fehlen. "Traditionell haben wir einen bunten Christbaum", erzählt Schauspieler Felix Klare (35, "Offset"). Auch Uschi Glas (69, "Die Lümmel von der ersten Bank") legt Wert auf einen "schönen großen Christbaum", und hat genaue Vorstellungen, wie der auszusehen hat: "Nur rote und goldene Kugeln, Nikolausäpfel und der Baum selbst ist natürlich schön Grün." Weniger traditionell sieht der Weihnachtsbaum von Marie Nasemann (24) aus: "Ich hatte letztes Jahr die Idee, meinen kleinen Baum einfach mit meinem Modeschmuck zu behängen", erzählt das Model. "Der ist äußerst dekorativ, funkelt in allen Farben und kommt dadurch mal richtig zur Geltung. Das werde ich dieses Jahr einfach wieder machen."

Drag-Queen Olivia Jones (44) verzichtet dagegen auf diese Tradition: "Ich bin mein eigener Baum und schmücke mich das ganze Jahr", meint sie nur. Über die Feiertage fährt sie ohnehin weg: "Ich fliehe mit meiner Mutter auf die Kanaren", erzählt Jones. Diese "Flucht in die Sonne" müsse jedes Jahr sein: "Die Dunkelheit und Affenkälte schlagen mir sonst echt aufs Gemüt."

Die Travestiekünstlerin ist nicht die einzige, die zum Fest die Reiselust packt: "Ich habe viele Weihnachten im Ausland verbracht und werde auch dieses Jahr nicht daheim sein", erzählt Wolke Hegenbarth (33), für die das Fest generell "einen eher geringen Stellenwert" hat. "Es geht nach Südafrika. Ich werde mich dem gesamten Trubel, der jetzt anfängt, komplett entziehen, was mir sehr liegt", erklärt die Schauspielerin. "In Südafrika wird dann zwar schon auch gefeiert, das aber bei 30 Grad und Sonne. Da kommt nicht unbedingt große Weihnachtsstimmung auf, was mich aber auch nicht stört."

Auch Max Herre (40, "MTV Unplugged KAHEDI Radio Show") zieht es in wärmere Gefilde: "Dieses Jahr verreisen wir. Ich habe so viel gearbeitet, dass wir uns ins Flugzeug setzen und vor den kalten Temperaturen fliehen." Die Geissens fahren ebenfalls in den Süden: "Wir feiern dieses Jahr in der Wüste, in Dubai Weihnachten", erzählt Carmen Geiss (49). "Ohne Großeltern und Nanny. Nur Robert, ich und unsere Kinder."

Doch nicht jeder ist freiwillig weg von daheim. Im Fernsehen muss natürlich jemand auch über die Feiertage die Stellung halten. "So schön die Stimmung und die Vorfreude ist, so ernüchternd ist Weihnachten dann tatsächlich für mich: Da ich auch in diesem Jahr wieder bis zum 25. arbeiten muss, fällt das Fest für mich flach", seufzt Nachrichtensprecherin Annett Möller (35). "Da bin ich schon auch ein wenig traurig drüber, aber so ist das nun mal. Das geht sicher auch anderen so. Erst am 26. werde ich dann zu meiner Familie fahren und am späten Nachmittag ankommen. Aber zusammen mit den Kollegen machen wir uns es dann im Büro so nett wie es geht."

 

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