Wegen Volksverhetzung Münchner Pegida-Chef zu hoher Geldstrafe verurteilt

Auf einer Richterbank im Landgericht liegt ein Richterhammer aus Holz. (Symbolbild) Foto: Uli Deck/dpa

Aufgrund rassistischer Tweets hat das Amtsgericht den Münchner Pegida-Chef Heinz M. (59) zu hoher Geldstrafe verurteilt.

 

Riem - Weil er in zwei Tweets Roma und Afrikaner verunglimpft hat sowie Feuerwerkskörper in großer Menge lagerte, muss Münchens Pegida-Chef Heinz M. zahlen. Das Amtsgericht verurteilte den 59-Jährigen gestern zu einer Geldstrafe von 300 Tagessätzen zu je 15 Euro, also 4.500 Euro.

Polizei findet bei Pegida-Chef China-Böller

Bei den Ermittlungen zu den (inzwischen gelöschten) Tweets hatte die Polizei die Riemer Wohnung des Pegida-Vorstands durchsucht und dabei 37 China-Böller gefunden. Das entspricht einer Menge von etwa vier Kilo Schwarzpulver. Eine solche Menge darf nicht über einen längeren Zeitraum in Wohnräumen gelagert werden.

 

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