Wegen Jugendgefährdung Medienanstalt lässt bei YouTube 300 Bushido-Videos sperren

Rapper Bushido. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa

Die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein hat bei YouTube 300 Videos des Rappers Bushido sperren lassen. Sie hatten herabwürdigende Aussagen beinhaltet.

 

Auf Druck der Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) hat das Videoportal YouTube 300 Videos gesperrt, die das Album "Sonny Black" des Rappers Bushido oder einzelne Tracks (Spuren) daraus verbreitet haben. Da das Album als jugendgefährdend indiziert sei, dürfe es weder an Kinder und Jugendliche verkauft werden, noch für sie im Internet frei zugänglich sein, teilte die Medienanstalt am Donnerstag in Norderstedt bei Hamburg mit.

Grund für die Sperrung von Bushido-Videos

Sie habe festgestellt, dass die Videos auf der Plattform frei zugänglich waren und meldete dies der YouTube-Muttergesellschaft Google Ireland Ltd.. Die Beiträge seien für Nutzer in Deutschland nun nicht mehr aufzurufen.

Die Medienanstalt verwies darauf, dass das Album von Bushido (41) unter anderem Frauen und Homosexuelle herabwürdige und Gewalt verherrliche. Es sei deshalb 2015 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien indiziert worden, was Ende Oktober 2019 vom Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden sei.

 

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